Eisenbahnstraße: Mann schlägt in Waffenverbotszone mit Hammer auf Toyota ein

Leipzig - Einen spürbaren Rückgang von Straftaten mit mittlerweile auf der Eisenbahnstraße verbotenen Waffen und Gegenständen scheint es nicht zu geben. Am Sonntagabend ereignete sich die nächste Tat.

Auf einer der gefährlichsten Straßen Deutschlands kommt es auch nach Einführung einer Waffenverbotszone immer wieder zu Vorfällen. (Archivbild)
Auf einer der gefährlichsten Straßen Deutschlands kommt es auch nach Einführung einer Waffenverbotszone immer wieder zu Vorfällen. (Archivbild)  © DPA

Gegen 22.30 Uhr beobachteten mehrere Zeugen, wie ein Mann mit einem Hammer auf die Windschutzscheibe eines Fahrzeuges einschlug. Insgesamt vier Hiebe soll er dem Toyota Yaris verpasst haben.

Nach der Attacke wies die Scheibe deutliche Beschädigungen auf, zwei Reifen des Kleinwagens waren zudem zerstochen worden.

Die Eigentümer des Autos riefen die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten war der Hammerschläger nicht mehr am Tatort.

"Es sollte sich aber um einen 51-Jährigen gehandelt haben, der den Geschädigten nicht unbekannt war", so Polizeisprecher Alexander Bertram.

Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen Sachbeschädigung.

Seit Anfang November gilt in und um die Eisenbahnstraße ein striktes Waffenverbot. Es ist die erste derartige Zone in ganz Sachsen.
Seit Anfang November gilt in und um die Eisenbahnstraße ein striktes Waffenverbot. Es ist die erste derartige Zone in ganz Sachsen.  © DPA

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