Hier eröffnet diesen Samstag Dresdens neue Event-Location

Dresden - In diesem Haus steckt Energie! Schließlich haben hier früher starke Maschinen Unmengen Wasser ins Kraftwerk Mitte gepumpt. Zuletzt wurde hauptsächlich Kapital in das alte Objekt gepumpt, um daraus eine moderne Eventlocation zu machen. Diesen Samstag ist Eröffnung. TAG24 war schon drin.

Manuel Klötzer (36, li) und Philip Grundmann (26) an der Bar im Vorraum des (neuen) Alten Pumpenhauses
Manuel Klötzer (36, li) und Philip Grundmann (26) an der Bar im Vorraum des (neuen) Alten Pumpenhauses

Inhaber Lutz Englick hat keinen Aufwand gescheut, das ruinöse Gebäude am Fuße der Marienbrücke kultur- und eventtauglich zu machen. Vor sieben Jahren kaufte er den heruntergekommenen Industriebau, rang lange Zeit mit der Stadt um ein Konzept, sanierte in Etappen die alten Gemäuer. Nur selten gab es vereinzelte Veranstaltungen.

Nun aber hat Eigentümer Lutz Englick einen Mieter gefunden, der das ehemalige Pumpenhaus richtig mit Leben füllen will. Es laufen die letzten Vorbereitungen für die Eröffnung am Samstag.

Manuel Klötzer (36) und Philip Grundmann (26) betreiben gemeinsam die Cateringfirma "Küche Ost", als erstes musste also in das Pumpenhaus eine geräumige Großküche. "Von hier aus bekochen und beliefern wir viele Events", so Philip Grundmann. Aber das genügt den umtriebigen Unternehmern nicht. Jetzt werden hier auch eigene Veranstaltungen umgesetzt.

"Dazu eignet sich das Pumpenhaus perfekt. Auf 250 Quadratmetern Bewirtungsfläche können wir hier unterschiedlichste Konzepte umsetzen. Kunst und Kultur, Firmenevents, Exklusivgeschäft und auch öffentliche Partys und Konzerte. Das Objekt verfügt sogar über eine Hebebühne, mit der man zum Beispiel Autos oder ganze Kulissen in den Event-Raum hinein zaubern kann", so Grundmann zu TAG24.

Altes Gemäuer, neues Konzept

Das Pumpenhaus am Altstadtende der Marienbrücke.
Das Pumpenhaus am Altstadtende der Marienbrücke.  © Norbert Neumann

Im Untergeschoss befinden sich stilvoll sanierte Toiletten, in den Obergeschossen Büroflächen. In der ersten Etage wurde eine Terrasse angebaut, von der man zur Elbe blicken kann.

Trotz vieler baulicher Erneuerungen und dem modernen Anbau bleibt der Charme des alten Industreibaus erhalten. Neue Wände und sogar die Bars und Theken haben einen Beton-Look bekommen.

Fleißige Hände werkeln nun noch am hohen Gastraum, dem Herz des Pumpenhauses. Eine Empore soll hier mehr Fläche für Gäste schaffen. Früher standen genau da lauten Pumpen.

Laut wird es nun auch wieder: für die erste Eröffnungs-Feier am Samstag (ab 23 Uhr, 15 Euro Abendkasse) wurde Star-DJ Felix Kröcher gebucht. Er ist weltweit für pumpenden Techno bekannt. "Daher passt das sehr gut zum Objekt", lacht Grundmann.

Zur Eröffnungs-Feier Teil 2 kommt am 27. September der DJ und Produzent Matthias Kaden. Im November wird unter anderem die Pop-Band Kuult auftreten.

Buntes Programm in traditionellen Mauern also, mitten in der Stadt.

Philipp Walter verlegt Fußboden auf der neu entstandenen Empore.
Philipp Walter verlegt Fußboden auf der neu entstandenen Empore.  © Norbert Neumann

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