Erzgebirge: Hier soll ein riesiger Western-Freizeitpark entstehen

Geyer - Um Winnetou und Old Shatterhand nahe zu sein, müssen Fans bald nicht mehr in Bücher abtauchen oder gar in die Vereinigten Staaten fliegen. Zwei Western-Fans wollen im Erzgebirge auf 20.000 Quadratmetern den Themenpark "Old Miners Creek" errichten.

So soll der Western-Freizeitpark einmal aussehen.
So soll der Western-Freizeitpark einmal aussehen.

Hinter Geyer, in der Nähe des Freizeitbades, hat es Tonio Werl und Olaf Weiskopf verschlagen. Ihr Plan: Bis Ostern 2022 wollen sie hier einen Themenpark errichten.

6000 Quadratmeter sind dabei allein schon für eine historische Stadt bestehend aus 40 Häusern vorgesehen - Saloon, Kirche und Pferdestall inklusive. "Für unsere Besucher wird es sich wie eine Zeitreise anfühlen", ist sich Werl sicher.

Grund dafür ist nicht nur die realistische Umgebung, sondern auch die eigens engagierten Schauspieler. "Wer im Saloon bei Kaffee und Kuchen sitzt, kann auch mal in eine Rangelei geraten, bei der jemand durchs Zuckerglas fliegt."

Die Spektakel bleiben dabei aber immer kinderfreundlich, ist der Freizeitpark doch für die ganze Familie gedacht. So können sich Kids ihre Zeit beim Goldwaschen oder Lassowerfen vertreiben, während sich Verliebte in der Kirche ewige Liebe schwören und anschließend über Nacht bleiben dürfen.

Aber Achtung: In "Old Miners Creek" lebt es sich wie vor 200 Jahren, statt Dusche gibt's einen Waschtisch. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2021 geplant.

Die Kosten für die Western-Stadt betragen reichlich 500.000 Euro.

Olaf Weiskopf (l.) und Tonio Werl wollen sich in Geyer den Traum vom Wilden Westen erfüllen.
Olaf Weiskopf (l.) und Tonio Werl wollen sich in Geyer den Traum vom Wilden Westen erfüllen.  © Ronny Küttner
Im Erzgebirge soll eine riesige Western-Stadt entstehen (Symbolbild).
Im Erzgebirge soll eine riesige Western-Stadt entstehen (Symbolbild).
Der 20.000 Quadratmeter große Themenpark soll nahe der Greifensteine entstehen.
Der 20.000 Quadratmeter große Themenpark soll nahe der Greifensteine entstehen.  © Dirk Rückschloß/BUR-Werbung

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