Passagier-Rekord! Größtes Kreuzfahrtschiff der Welt entsteht in Deutschland

Rostock - Größen-Wahnsinn? In Mecklenburg-Vorpommern entsteht ein neuer Kreuzfahrtgigant.

Beim offiziellen Brennbeginn für das zweite Kreuzfahrtschiff der Global-Class präsentieren die Auszubildenden Erik Ruwoldt (links) und Richard Knop die ausgeschnittene Silhouette des Kreuzfahrtschiffes in einer Stahlplatte.
Beim offiziellen Brennbeginn für das zweite Kreuzfahrtschiff der Global-Class präsentieren die Auszubildenden Erik Ruwoldt (links) und Richard Knop die ausgeschnittene Silhouette des Kreuzfahrtschiffes in einer Stahlplatte.  © dpa/Bernd Wüstneck

Mit dem traditionellen Brennbeginn ist am Standort Warnemünde von MV Werften am Dienstag der Bau des bezogen auf die Passagierkapazität größten Schiffes der Welt begonnen worden.

Es ist das zweite Kreuzfahrtschiff der sogenannten Global Class.

Es ist baugleich mit dem Schwesterschiff Global 1, die 2021 unter dem Namen "Global Dream" in See stechen wird, wie MV Werften mitteilten.

Die Schiffe verfügen jeweils über 2500 Passagierkabinen für bis zu 9500 Reisende sowie über Kabinen für rund 2200 Crewmitglieder.

Damit könnte eine ganze Kleinstadt gemeinsam in den Urlaub fahren.

Die Kreuzfahrtriesen sind speziell für den asiatischen Markt konzipiert.

Das Schiff werde arbeitsteilig an allen drei Standorten von MV Werften produziert.

Bau der Kreuzfahrtschiffe kostet Milliarden Euro

Wie auf dieser Visualisierung könnte es aussehen, wenn ein Kreuzfahrtschiff der Global Class vor Rostock fährt.
Wie auf dieser Visualisierung könnte es aussehen, wenn ein Kreuzfahrtschiff der Global Class vor Rostock fährt.

So werden beispielsweise bis zu 30 Großsektionen in Stralsund gefertigt, die Endmontage sei dann für Wismar vorgesehen.

Der Kreuzfahrtriese soll 2022 abgeliefert werden.

Die Schiffe der Global Class sind 342 Meter lang, 46 Meter breit und haben eine Bruttoraumzahl von 208.000.

Seit Mitte August steht auch endgültig die Finanzierung der beiden Kreuzfahrtschiffe.

Nach den Zusagen von Bund und Land hatte ein internationales Konsortium unter der Führung der KfW IPEX-Bank ein Finanzierungspaket in Höhe von 2,6 Milliarden Euro genehmigt.

Das Gesamtinvestitionsvolumen wurde mit knapp 3,1 Milliarden Euro beziffert.

Titelfoto: PR/MV Werften

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