Jeden Tag Wodka getrunken: Säure im Urin frisst sich durch Haut von Ex-Playboy-Model

Hollywood - Sie ging durch die Hölle! Jessica Landon, Ex-Playboy-Model, enthüllte, dass es eine Zeit in ihrem Leben gab, in der sie jeden Tag 24 Stunden lang Wodka getrunken hat. Bis sie einen wichtigen Entschluss fasste.

"Ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit": Jessica Landon heute (li.) und vor rund fünf Jahren (re.)
"Ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit": Jessica Landon heute (li.) und vor rund fünf Jahren (re.)  © Screenshot Instagram/jessicalandon12

Die inzwischen 37-Jährige ist heute kaum wiederzuerkennen: Sie sieht gesund und strahlend schön aus, hat tolle Haare und einen heißen Body. Doch das war nicht immer so!

"Mit 19 bin ich nach LA gezogen. Ich war oft in der Playboy-Villa und modelte." Für viele sah Jessica Landon so aus, als würde sie den Traum nicht weniger junger Mädchen leben: eine aufstrebende Hollywood-Schauspielerin, die mit Hugh Hefner (†91) in der Playboy-Villa feierte, berichtet "The Sun".

"Zu der Zeit dachte ich, ich würde meinen Traum leben. Aber als ich fünf war, wurde ich vom Babysitter sexuell missbraucht. Das machte mich leer und ängstlich und beschämte mich. Diese Leere gab es immer in mir", sagte das frühere Playmate.

"Wenn ich zurückblicke, sehe ich, dass ich immer wieder versucht habe, diese Lücke mit Dingen wie Alkohol, Liebe und Essen zu füllen."

Durch Alkohol habe sie sich wohlgefühlt und ihre Schmerzen vergessen. "Ich war von Anfang an ein Trinker. Selten in der Öffentlichkeit oder auf Partys, sondern ich trank heimlich", erklärte sie.

"Alkohol war das magische Medikament, nach dem ich gesucht hatte, das einzige, was mich von meiner Angst, Panik und Scham, die ich innerlich empfand, befreien konnte."

Der extreme Alkoholkonsum führte am Ende zum Organversagen.
Der extreme Alkoholkonsum führte am Ende zum Organversagen.  © Screenshot Instagram/jessicalandon12

Mit 26 Jahren sei sie schließlich eine 24-Stunden-Wodka-Trinkerin gewesen, die nachts ohnmächtig wurde, in Panik aufwachte und heftig zitterte. "Also habe ich den Wodka in einer Wasserflasche neben mein Bett gestellt." Sie habe auch regelmäßig Blut erbrochen, "es wurde meine lebendige Hölle".

"Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich so nicht weiterleben konnte, sonst würde ich sterben. Ich wusste aber auch, dass ich eine medizinische Entgiftung brauche. Es war wirklich furchtbar. Ich hatte mein eigenes Gefängnis geschaffen."

Niemand aus ihrer Familie und keiner ihrer Freunde wusste damals, wie schlimm es um Jessica stand. "Ich hatte einfach Angst, ehrlich zu ihnen zu sein und ihnen von meinem massiven Alkoholkonsum zu erzählen. Deshalb hielt ich ihn sehr lange geheim."

Einmal sei sie sogar obdachlos geworden und lebte auf dem Dachboden eines Fremden. Eine erste Wende in ihrem Leben brachte ein Unfall.

Tagelang hatte Jessica in ihrem eigenen Urin und Kot gelegen, was ihre Haut verätzte.
Tagelang hatte Jessica in ihrem eigenen Urin und Kot gelegen, was ihre Haut verätzte.  © Screenshot Instagram/jessicalandon12

Eines Tages stolperte Jessica völlig geschwächt über ein Treppengeländer und fiel auf ihren Kopf, was zu einer Gehirnblutung führte. "Ich war auf einer Seite gelähmt, mein Gesicht begann zu hängen und ich konnte nicht mehr deutlich sprechen."

Ein CT-Scan im Krankenhaus machte eine riesige Blutung im Gehirn sichtbar. Um dauerhafte Schäden zu vermeiden, entschlossen sich die Ärzte zu einer Operation. Doch die war nicht ohne Weiteres machbar! Jessica musste zuerst entgiften, weil ihr Blut für eine OP zu dünn war.

Nach dem Eingriff habe sie sich auf wundersame Weise schnell erholt und wurde nach zwei Wochen aus dem Krankenhaus entlassen. Ein fataler Fehler!

Denn danach lebte sie bei einem Freund und wurde rückfällig. "Ich lag auf dem Boden und hätte mich fast zu Tode getrunken. Ich war nicht mal in der Lage aufzustehen und auf die Toilette zu gehen."

Tagelang habe sie in ihrem eigenen Urin und Kot auf der selben Stelle gelegen. Die Säure aus dem Urin fraß ihr Haut und Haare an Hüfte und Steiß ab, was schließlich zu einer Blutvergiftung führte. Jessica war überzeugt, sie würde nun sterben. Mit letzter Kraft rief sie ihren Ex-Freund an.

Gerade noch rechtzeitig kam sie in eine Klinik. Sie hatte 0,5 Promille im Blut, als alle ihre Organe versagten, und wog nur noch 35 Kilo. Die nächsten 16 Tage lag sie auf der Intensivstation, und über vier Wochen im Krankenhaus, bis ihre Eltern sie abholten.

"Ich hatte meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht, als die Erinnerung an den Schmerz die Erinnerung an das Vergnügen durch den Alkohol in den Schatten stellte.

Es hat sehr lange gedauert, bis sich Jessica Landon erholte. Inzwischen ist dieser schmerzhafte Prozess über fünf Jahre her und sie ist noch immer trocken, wie sie stolz auf ihrem Instagram-Account mitteilte. Sie habe eine neue Wertschätzung für das Leben.

Inzwischen ist sie auch wieder verliebt: Ihr Liebster, Matthew, arbeitet als Genesungstrainer und hilft den Menschen, die Alkoholsucht zu überwinden und trocken zu bleiben. Im Dezember erwartet das Paar sein erstes gemeinsames Kind.

Titelfoto: Screenshot Instagram/jessicalandon12

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