Hund böse misshandelt und Video auf YouTube hochgeladen: Trotzdem passiert der Besitzerin nichts

Los Angeles (USA) - Regelmäßig postete die Youtuberin Brooke Houts Videos mit ihrem Dobermann "Sphinx". Im August veröffentlichte sie aus Versehen ein Video, das zeigt, wie sie wirklich mit dem armen Tier umzugehen scheint.

War das ein Omen? Ein Titelbild der YouTuberin für eines ihrer Videos.
War das ein Omen? Ein Titelbild der YouTuberin für eines ihrer Videos.  © Screenshot/Twitter/@brookehouts

Brookes knapp 326.000 Follower reagierten geschockt, als sie das mittlerweile auf ihrem Channel nicht mehr auffindbare Video sahen, in dem sie ihren Dobermann "Sphinx" schlägt und schubst.

Kurz darauf wurde es wieder gelöscht. Aber wie das Internet nun einmal so spielt, verbreitete es sich trotzdem wie ein Lauffeuer und ging viral. Die vollständige geleakte Version des Videos wurde von YouTube aber mittlerweile selbst entfernt, da es "gegen die YouTube-Richtlinien zu gewalttätigen oder grausamen Inhalten verstößt."

"TMZ" berichtete ausführlich über das skandalöse Video und auch die Tierschutzorganisation PETA schaltete sich kurz darauf ein und forderte über Twitter, Brooke von der Videoplattform YouTube zu entfernen.

"PETA fordert Social-Media-Plattformen auf, Influencer zu verbannen, die Videos von sich selbst posten, wie sie Tiere verletzen. Diese gefährlichen Videos "normalisieren" den Missbrauch von Tieren & es muss Konsequenzen für User wie Brooke Houts & Alinity geben, die diese posten", so die Tierschützer in einem Tweet.

Und wie reagierte Brooke? Die entschuldigte sich langatmig bei ihren Fans auf Twitter und versuchte den "Missbrauch" des Hundes zu erklären.

Sie habe einen Fehler gemacht, aber sie sei trotzdem eine gute Hunde-Mama, die alles mache, um ihren Hund zu verwöhnen und ihm alles gebe und vor allem kaufe, was nur möglich sei.

Brooke hatte einfach eine harte Zeit

Brooke schlägt ihren Dobermann.
Brooke schlägt ihren Dobermann.  © Screenshot/Twitter/@shoe0nhead

Sie habe ihren Hund nicht angespuckt, auch wenn es so aussähe, sei sie keine Tierquälerin und habe ihren 34 Kilogramm schweren Dobermann nicht verletzt. Außerdem erwähnte sie noch, dass sie und ihre Familie dabei seien, einen Hundetrainer zu finden, der aber sehr teuer wäre.

Aufgrund des Hasses, der ihr nach Veröffentlichung des Videos entgegenschlug, hatte die Youtuberin kurzzeitig ihren Twitter-Account deaktiviert.

Aber auch auf YouTube schlug ihr eine Welle der Wut entgegen. Kaum ein gutes Haar ließen die User an Brooke:

  • Ich hasse dich, Brooke. Du bist ein schrecklicher Mensch. Du verdienst keine Liebe oder Haustiere, du missbrauchst Tiere. F*** dich.
  • Du solltest den armen Hund weggeben. Du verdienst es nicht, einen Hund zu besitzen oder Liebe von ihm zu erfahren.
  • Dumme H***
  • F*** DICH, DEINE TAGE AUF YOUTUBE SIND GEZÄHLT.
  • Brooke Houts du hast einen ekelhaft hässlichen Geist, Persönlichkeit und Aussehen. (...) Gib deinen Hund jemandem, der ihn mehr verdient, der ihn mit Liebe und Respekt behandelt. F*** dich. Geh zur Hölle, ekelhafter Ar***.

Die Polizei und der Tierschutz ermittelten. Da es sich aber um keine Gefährdung des Tieres handelte, droht Brook keine Strafverfolgung, so "TMZ", der Fall kann aber jeder Zeit wieder neu eröffnet werden, sobald es neue Beweise gibt.

Brooke durfte ihren Dobermann Sphinx behalten. Auch wurde ihr YouTube-Kanal bis heute nicht gesperrt.

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