Gassirunde endet tödlich: Zwergpudel Mogli von aggressivem Hund zerbissen

Mödling (Österreich) - Eigentlich sollte es für eine 64-jährige Österreicherin ein ganz normaler Spaziergang mit ihrem Hund Mogli im Wald werden - doch die Gassirunde in der Nähe der Burg Liechtenstein verwandelte sich in eine Katastrophe.

Der Zwergpudel wurde von einem aggressiven Hund schwer verletzt.
Der Zwergpudel wurde von einem aggressiven Hund schwer verletzt.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/Olivia Zahlbruckner

Wie "Heute" berichtet, wurde der Zwergpudel am Montag Opfer einer folgenschweren Hundeattacke.

Denn als er mit seiner Besitzerin auf einer Wiese einige Meter vor ihr unangeleint lief, wurde er plötzlich von einem aggressiven Hund angegriffen.

Die Hundehalterin des anderen Vierbeiners soll noch gerufen haben, dass die 64-Jährige ihren Hund anleinen solle - doch da war es bereits zu spät.

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"Der angeleinte aggressive Hund der anderen Besitzerin biss, schnappte sofort zu und ließ meinen Pudel nicht mehr los", erzählt sie im Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung.

Der kleine Mogli hing im Maul des größeren Hundes. Jegliche Versuche, den Zwergpudel zu befreien, waren zunächst erfolglos.

Erst nach einiger Zeit ließ der Hund den Zwergpudel los.

Mogli hat den Angriff nicht überlebt

Die Besitzerin (64) von Mogli sucht nach Hinweisen, um die Halterin des Angreifer-Hundes ausfindig zu machen.
Die Besitzerin (64) von Mogli sucht nach Hinweisen, um die Halterin des Angreifer-Hundes ausfindig zu machen.  © Facebook/Screenshot/Olivia Zahlbruckner

Schwer verletzt lag der kleine Hund am Boden.

Die Frau des Killerhundes ging daraufhin einfach weg, obwohl sie gebeten wurde, ihre Personalien anzugeben.

Die 64-Jährige brachte Mogli sofort zum Auto und fuhr ihn in eine Tierklinik. Dort konnten die Tierärzte jedoch nicht mehr viel für ihn tun.

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Moglis Wirbelsäule war schwer beschädigt, zudem hatte er mehrere tiefe Bissverletzungen im Bauchbereich. Nach Einschätzung der Ärzte hätte er selbst ohne die Rückenverletzung kaum überlebt und die Schäden an der Wirbelsäule hätten ihn dauerhaft gelähmt.

Für die Hundebesitzerin blieb nur die schwere Entscheidung, ihren kleinen Freund noch am selben Tag einschläfern zu lassen.

Nun sucht die 64-Jährige die Halterin des anderen Hundes. Ihrer Ansicht nach stellen sowohl der Hund als auch dessen Besitzerin eine Gefahr für die Allgemeinheit dar - besonders für Kinder.

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshot/Olivia Zahlbruckner

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