Vater findet Sohn tot in seinem Zimmer: Teenager zockte nächtelang durch!

Udon Thani - Er zockte in seinen Schulferien nächtelang durch, nun ist er tot. Im nordthailändischen Udon Thani verstarb der erst 17-jährige Piyawat Harikun wohl aufgrund eines Schlaganfalls vor seinem Gamer-Computer.

So sah der Schreibtisch des Jungen aus, als ihn sein Vater leblos vorfand.
So sah der Schreibtisch des Jungen aus, als ihn sein Vater leblos vorfand.  © Screenshot/Twitter @itsbiography

Mehrere Nächte am Stück soll der Junge vor seinem Gamer-PC gesessen und Multiplayer-Kampfspiele gezockt haben. Das exzentrische Verhalten wurde dem Teenager letztlich wohl zum tödlichen Verhängnis.

Laut seiner Eltern ließ er sich nicht vom Spielen abbringen, zog sogar tagsüber die Vorhänge zu, um ungestört und hochkonzentriert weiterspielen zu können.

Sein Vater, Jaranwit Harikun, machte dann am Montagnachmittag die erschreckende Entdeckung.

Als er ins Zimmer seines Sohnes gekommen war, fand er diesen vor seinem Schreibtisch zusammengebrochen und ohne Bewusstsein vor.

Der Luftwaffenoffizier soll anschließend versucht haben, seinen Sohn wiederzubeleben, jedoch ohne Erfolg. "Ich rief seinen Namen und sagte: 'Wach auf, wach auf', doch er hat nicht geantwortet. Ich sah, dass er tot war", wird der Vater im "Mirror" zitiert.

Wie die Mediziner später dann bestätigten, ist Piyawat an einem Schlaganfall gestorben. Auf dem Tisch vor seinem Bildschirm lagen zahlreiche Essenskartons sowie Plastikflaschen am Boden darunter.

Der Schlaganfall ist laut der Ärzte mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die tagelange enorme körperliche und mentale Belastung zurückzuführen. Vater Jaranwit gab zu, was offensichtlich ist: Sein Sohn litt an einer schweren Spielsucht.

Doch er schaffte es nach eigener Aussage nicht, ihm dabei zu helfen, diese zu besiegen.

Der Tod seines Kindes soll nicht umsonst gewesen sein

"Mein Sohn war schlau und hat in der Schule immer großartig abgeschnitten, aber er hatte ein großes Problem mit der Spielsucht", so Jaranwit. "Ich habe versucht, ihn vor seinen unerbittlich langen Spielstunden zu warnen, und er hat versprochen, sie zu reduzieren, aber es war zu spät. Er war bereits gestorben, bevor er die Chance hatte, sich zu ändern."

Nun will Jaranwit mit seinem Schicksal anderen helfen und deren Augen öffnen. Er möchte Eltern sowie spielsüchtigen Kindern zeigen, was ein solches Verhalten anrichten kann: "Ich möchte, dass der Tod meines Sohnes ein Vorbild und eine Warnung für Eltern ist, deren Kinder spielsüchtig sind."

Er hofft, dass Betroffene das schaffen, was er nicht schaffte: "Sie müssen die Spielstunden ihrer Kinder genauer einhalten, sonst könnten sie wie mein Sohn enden", so Piyawats Vater.

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