Berüchtigtes Wetterphänomen erkannt: Angst vor Dürre und Rekord-Hitze

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Von Christina Horsten & Christiane Oelrich

New York - Das Wetterphänomen El Niño ist zurück. "El-Niño-Bedingungen sind vorhanden und es wird erwartet, dass sie sich bis in den Winter 2026/27 auf der Nordhalbkugel hinein noch verstärken", teilte die US-Wetterbehörde NOAA mit. 

El Niño ist zuletzt 2023/24 aufgetreten und hat für ein Rekord-Hoch an Temperaturen gesorgt. (Archivbild)
El Niño ist zuletzt 2023/24 aufgetreten und hat für ein Rekord-Hoch an Temperaturen gesorgt. (Archivbild)  © Jens Büttner/dpa

Mit ungewöhnlich hohen Meerestemperaturen im tropischen Pazifik hatte sich das regelmäßig wiederkehrende Wetterphänomen schon seit Monaten angekündigt.

Damit einher geht die Sorge vor mehr Extremwetter mit Dürren, Überschwemmungen und einer womöglich rekordbrechenden globalen Durchschnittstemperatur in naher Zukunft.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es ein "sehr starkes" El-Niño-Ereignis, eines der stärksten seit Beginn der Aufzeichnungen 1950, werden könne, liege derzeit bei 63 Prozent, hieß es von der NOAA weiter. 

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Zuletzt zeigte sich das alle zwei bis sieben Jahre natürlich auftretende Wetterphänomen 2023/24.

Das war einer der fünf stärksten El Niños seit Beginn der Aufzeichnungen und trug dazu bei, dass 2024 das bisher heißeste Jahr seit der Industrialisierung (1850-1900) war, gemessen an der globalen Durchschnittstemperatur.

Dürren und Überschwemmungen könnte das Klimaphänomen mit sich bringen. (Archivbild)
Dürren und Überschwemmungen könnte das Klimaphänomen mit sich bringen. (Archivbild)  © Dean Lewins/AAP/dpa

Ein El Niño verschärft die Folgen des menschengemachten Klimawandels. Die Auswirkungen sind mit Dürren und Überschwemmungen in Regionen vor allem auf der Südhalbkugel zu spüren. Für Europa halten sich die Folgen in Grenzen.

Titelfoto: Bildmontage: Dean Lewins/AAP/dpa, Jens Büttner/dpa

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