Heftige Unwetter in Sachsen: Tornado nahe Dresden!

Ortrand - Heftige Gewitter und Regengüsse haben den Samstag in weiten Teilen von Sachsen unter Wasser gesetzt. Mit den Unwettern zog sogar ein Tornado durch!

Am Samstagnachmittag bei Kroppen: Reicht das Wolkengebilde bis zum Erdboden, spricht man von einem Tornado.
Am Samstagnachmittag bei Kroppen: Reicht das Wolkengebilde bis zum Erdboden, spricht man von einem Tornado.  ©  Bernd März/Bernd März +++ dpa-Bildfunk

Wie Extremwetter.tv meldet, wütete am Nachmittag nahe des brandenburgischen Städtchens Ortrand - nur rund 40 Kilometer von Dresden entfernt - ein Tornado, der nach Sachsen zog.

Während gegen 16 Uhr intensive Gewitter über die Gemeinde Kroppen niedergingen, "erreichten mehrere sogenannte Funnel Clouds einer rotierenden Gewitterwolke den Erdboden. Kurzeitig gab es mitten im Wald zwischen Kroppen und Jannowitz einen schwachen Tornado".

Große Schäden habe es durch den Tornado zum Glück nicht gegegeben. Allerdings stehen vielerorts Straßen unter Wasser.

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Wetter Der Spätsommer verwöhnt die Sachsen weiter, doch das Wetter schlägt bald um!

Die Gewitter zogen am Samstag teilweise unwetterartig von Brandenburg nach Sachsen. Auf der A13 war der Regen so heftig, dass Autofahrer nur sehr langsam fahren konnten oder unter Brücken Schutz suchten.

>>> Hier und >>> hier könnt Ihr Euch Videos vom Tornado und den Unwettern ansehen. Wie das Wetter am Wochenende in Sachsen wird, lest Ihr >>> hier bei TAG24!

Wetter-Aussichten für die nächste Woche

Nach den Unwettern rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der neuen Woche wieder mit mehr Sonnenschein in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Dabei soll es auch trocken bleiben.

Allmählich klettern die Temperaturen auch wieder nach oben und erreichen bis Donnerstag Werte um die 26 Grad.

Update 20.42 Uhr:

Gesperrt werden musste wegen der heftigen Gewitter und nach mehreren Erdrutschen auch das Ausflugsziel Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz (>>> hier geht es zum Bericht bei TAG24). Auch die Kirnitzschtalbahn fährt derzeit nicht, der Schlamm muss erst beseitigt werden, bestätigte ein Sprecher der Polizei Dresden.

Im Erzgebirge und am Flughafen Dresden fielen nach DWD-Angaben ebenfalls große Regenmengen.

Die Unwetter zogen von Brandenburg nach Sachsen.
Die Unwetter zogen von Brandenburg nach Sachsen.  © Screenshot Youtube/Extremwetter TV

Titelfoto: Bernd März/Bernd März +++ dpa-Bildfunk

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