Mann zerstört Auto seiner Mutter, weil er von ihr kein Rührei bekommt

Markuszów (Polen) - In Polen hat ein Mann (36) das Auto seiner Mutter zerstört, weil sie ihm kein Rührei machen wollte.

Der neue Wagen nach dem Wutanfall eines 36-Jährigen in Polen.
Der neue Wagen nach dem Wutanfall eines 36-Jährigen in Polen.  © Polizei Puławy

Zu einem ungewöhnlichen Polizeieinsatz kam es am Dienstagnachmittag in Markuszów in der Woiwodschaft Lublin. Dem Diensthabenden des Reviers im rund fünf Kilometer entfernten Kurów wurde mitgeteilt, dass zwei betrunkene Männer mit einem völlig demolierten Auto auf den örtlichen Straßen umherfahren würden.

Eine Streife machte sich daraufhin auf den Weg zum Einsatzort, wo die Polizisten einen Renault Mégane Cabriolet stoppten. Ein Atemalkoholtest wurde angeordnet, bei dem Fahrer (55) wurden fast zwei Promille festgestellt, bei dem 36-Jährigen sogar fast drei Promille, teilte eine Pressesprecherin der Polizei Puławy mit.

In einer Befragung erklärte der Beifahrer, er habe das Auto demoliert, weil seine undankbare Mutter, der er den Wagen einige Tage zuvor gekauft hatte, ihm kein Rührei gemacht habe.

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Es gab "ein Missverständnis zwischen dem Fahrzeughalter und seiner Mutter", sagte die Sprecherin weiter. Deshalb sei der Sohn wütend geworden und habe mit einer Hacke das Fahrzeug massiv beschädigt, indem er die Außenleuchten zertrümmerte, die Karosserie zerstörte, die Spiegel abriss und die Windschutzscheibe zerbrach.

Doch seine Zerstörungswut ging weiter!

Mit einer Hacke hatte der Mann (36) auf den Renault Mégane Cabriolet eingeschlagen.
Mit einer Hacke hatte der Mann (36) auf den Renault Mégane Cabriolet eingeschlagen.  © Polizei Puławy
Die Schäden am Auto sind nicht zu übersehen. Leider war das Fahrzeug nicht versichert.
Die Schäden am Auto sind nicht zu übersehen. Leider war das Fahrzeug nicht versichert.  © Polizei Puławy

Dem Fahrer drohen Geldstrafe und Gefängnis

Als nächstes beschloss der Mann, das Auto zum Schrottplatz zu bringen. Da er betrunken war und keinen Führerschein besaß, bat er seinen Freund, ihm dabei zu helfen. Allerdings war dieser zu der Zeit schon betrunken, was beide jedoch nicht abhielt, sich in den Renault zu setzen und loszufahren.

Der 55-Jährige ist nun seinen Führerschein los und wird sich demnächst vor einem Gericht verantworten müssen. Ihm drohen eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren und eine hohe Geldstrafe.

Bitter: Das Fahrzeug war nicht versichert. Ob sich Mutter und Sohn inzwischen wieder vertragen haben, ist nicht bekannt.

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Titelfoto: Polizei Puławy (2)

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