Wuppertal schlägt die ganze Republik: Schule räumt KI-Preis ab

Wuppertal - Die Stadt Wuppertal (NRW) hat Grund zur Freude: Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium räumt beim bundesweiten KI-Schulpreis 2025 den Spitzenplatz ab.

Immer mehr Schüler nutzen KI-Tools wie ChatGPT. Schulen nehmen sich mit verschiedenen Konzepten der Herausforderung an. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

Wie das Ministerium für Schule und Bildung NRW mitteilt, setzte die Schule sich gegen 191 weitere aus Deutschland durch. Die Preisverleihung fand am Freitag, 16. Januar, auf dem Bildungscampus in Heilbronn statt.

KI ist an der Schule längst ein fester Bestandteil des Alltags: ob bei Lernstandsanalysen, der Unterrichtsplanung, beim Fördern von Inklusion oder sogar beim Organisieren von Aufgaben für die Lehrer. Sogar die Lesefähigkeiten der Kinder und Jugendlichen sollen davon profitieren.

Dabei ginge es nicht darum, den Schülern einfach Lösungen zu servieren, sondern ihr Denken richtig anzuschubsen.

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Laut Schulministerin Dorothee Feller (59) könnten andere Schulen "sich jede Menge davon abschauen".

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KI im Klassenzimmer: Lernen neu gedacht

Auch im Klassenzimmer: Eine Zukunft ohne KI wird es nicht geben. (Symbolbild)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Das Gymnasium ist außerdem Teil des Projekts KIMADU (Künstliche Intelligenz im Mathematik- und Deutschunterricht), das Lehrkräfte dabei unterstützt, KI praktisch einzusetzen. 25 Schulen in NRW machen mit und liefern gemeinsam wichtige Erfahrungen, die bald bundesweit einfließen sollen.

Auch die Jury war beeindruckt: Ulrike Cress, Professorin für Psychologie und Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, lobte das Wuppertaler Konzept als "strategisch, systematisch und langfristig angelegt". Es sei ein Vorbild für moderne Schulentwicklung.

Hintergrund des Wettbewerbs ist es, die Herausforderung KI in der deutschen Bildungslandschaft anzunehmen und Konzepte zu fördern, die dabei helfen Tools wie ChatGPT im Schulalltag sinnvoll zu integrieren.

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