Lüneburg - War es Brandstiftung? In Lüneburg (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Donnerstag ein Lkw der Bundeswehr in Flammen aufgefangen. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.
Wie die Polizei mitteilte, waren die Einsatzkräfte gegen 4 Uhr morgens zu dem umzäunten Firmengelände eines Truck-Services in der Otto-Brenner-Straße im Lüneburger Gewerbegebiet alarmiert worden.
Vor Ort war ein Transport-Lkw der Bundeswehr aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten, konnte aber nicht verhindert, dass der sogenannte "Elefant"-Lastwagen völlig zerstört wurde.
Darüber hinaus wurden noch drei weitere auf dem Firmengelände abgestellte Lastwagen zweier ziviler Firmen beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von deutlich mehr als 100.000 Euro.
Eine mögliche Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Zur Klärung eines politischen Hintergrunds hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen.