Deutsches Kriegsschiff kehrt nach UN-Einsatz zurück

Wilhelmshaven - Rund 32.000 Seemeilen, das entspricht etwa 59.000 Kilometern, hat das deutsche Kriegsschiff "Sachsen-Anhalt" in den vergangenen sechs Monaten zurückgelegt. Am Sonntag (14 Uhr) kehrt die Fregatte in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück.

Die Fregatte "Sachsen-Anhalt" hat in den vergangenen sechs Monaten rund 59.000 Kilometer zurücklegt.  © Presse- und Informationszentrum Marine

Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Daniel Läzer hatte das Schiff der Klasse F125 am Auslandseinsatz UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) teilgenommen.

Im Rahmen der Mission sollten die libanesischen Streitkräfte bei der Überwachung ihrer Seegrenze unterstützt und so zur Stabilität in der Region beigetragen werden. Außerdem wurde die Ausbildung der libanesischen Marine begleitet und gefördert.

Der Einsatz wurde darüber hinaus laut Mitteilung der Bundeswehr ergänzt durch "zahlreiche multinationale Übungen", die die internationale Kooperation auf See vertieft hätten.

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"Der Einsatz war geprägt von Professionalität, Engagement und starkem Teamgeist. Verschiedene interne Veranstaltungen stärkten Moral und Kameradschaft", resümierte Kommandant Läzer zufrieden.

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Fregatte wird von Ministerpräsident Sven Schulze in Empfang genommen

Sven Schulze (46, CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, wird das Kriegsschiff in Wilhelmshaven in Empfang nehmen. (Symbolfoto)  © Katharina Kausche/dpa

Die "Sachsen-Anhalt" kehrt mit 150 Soldaten, einem eingeschifften Team der Bordeinsatzkompanie aus Eckernförde sowie einer Zahnarztgruppe nach Wilhelmshaven zurück.

Beim Einlaufen wird auch Sven Schulze (46, CDU), Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, anwesend sein. Der Politiker holt die persönliche Übergabe des Fahnenbandes an die Fregatte "Sachsen-Anhalt" nach, die im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte.

Neben Schulze werden auch die Angehörigen der Besatzung vor Ort sein. "Wir alle freuen uns jetzt auf eine kurze Verschnaufpause mit unseren Familien", unterstrich der Fregattenkapitän.

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Viel Zeit bleibt Läzer und Co. allerdings nicht: Im weiteren Verlauf des Jahres wird die "Sachsen-Anhalt" an nationalen sowie bündnisbezogenen Übungen teilnehmen und sich auf kommende Einsätze vorbereiten.

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