Kriegsschiffe versammeln sich für größte Nato-Übung des Jahres

Von Felix Müschen

Kiel - Der Flottenverband der Nato-Eingreiftruppe "Allied Reaction Force" mit Schiffen aus fünf Nationen ist im Marinestützpunkt in Kiel eingetroffen.

Das spanische Docklandungschiff ESPS "Castilla" liegt hinter der "Gorch Fock" im Kieler Marinehafen.  © Frank Molter/dpa

Er übt im Rahmen des Manövers Steadfast Dart 2026 eine schnelle Verlegung über alle Verkehrswege Europas, wie das Bundeswehr-Führungskommando mitteilte.

Mit der Ankunft der Schiffe ende die Verlegungs-Phase, bei der Einheiten aus dem gesamten Bündnisgebiet koordiniert per Luft, See und Land ins Zielgebiet gebracht wurden.

Rund ein Dutzend Schiffe steuerten die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an – vom Flugzeugträger bis zum Minenjagdboot.

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Das Flaggschiff des Flottenverbands ist laut Angaben die spanische ESPS "Castilla", ein Docklandungsschiff, das Truppen, Ausrüstung, Fahrzeuge und Boote für Landungsoperationen transportiert. Die deutsche Marine beteilige sich mit drei Schiffen.

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Noch bis 20. Februar läuft die Nato-Übung

Im Kieler Marinehafen liegt der türkische Drohnen- und Flugzeugträger "Anadolu".  © Frank Molter/dpa

Steadfast Dart 2026 ist den Angaben nach mit rund 10.000 Soldaten die größte Nato-Übung in diesem Jahr. Sie findet noch bis zum 20. Februar statt.

Schon auf dem Weg nach Kiel nutzten die Schiffe der verschiedenen Nationen die Gelegenheit, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.

Auf einfache Basisübungen folgten komplexe taktische Szenarien, ergänzt durch Manöver mit deutschen, niederländischen und dänischen Seestreitkräften, hieß es.

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Am Donnerstag wird der Befehlshaber des Verbandes, Generalleutnant Gianluca Carai, bei einer Pressekonferenz auf der "Castilla" erwartet, die am Marinestützpunkt in Kiel liegt.

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