AfD soll wilde Sex-Orgien im Schweriner Schloss gefeiert haben!

Schwerin - Skandal im Schweriner Landtag? Mecklenburg-Vorpommerns AfD soll im Schweriner Schloss wilde Sex-Orgien und Partys gefeiert haben! Das zumindest behauptet AfD-Mitglied Thomas Kerl auf Facebook.

Mecklenburg-Vorpommerns AfD wird aus den eigenen Reihen vorgeworfen, im Schweriner Schloss wilde Sex-Orgien gefeiert zu haben. (Symbolfoto)
Mecklenburg-Vorpommerns AfD wird aus den eigenen Reihen vorgeworfen, im Schweriner Schloss wilde Sex-Orgien gefeiert zu haben. (Symbolfoto)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Demnach hätten AfD-Abgeordnete "wildeste Partys im Plenarsaal und im Schloss nach 22 Uhr" veranstaltet und mit leicht bekleideten Frauen "Saufgelage" gefeiert. Der Wachdienst soll sogar davon gewusst haben.

Kerl habe zuvor anonyme Hinweise aus dem Landtag bekommen und veröffentlichte diese pikanten Informationen in der vergangenen Woche auf seinem Profil.

Dabei richtete er "schöne Grüße an den Fraktionsvorsitzenden in Schwerin". Besagter Fraktionschef, Nikolaus Kramer, wies die Vorwürfe weit von sich und bezeichnete sie als Teil einer Schmutzkampagne.

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Im Gespräch mit der Ostsee-Zeitung erklärte Kramer: "An den Vorwürfen ist nichts dran. Im Landtag hat es keine Orgien oder Partys gegeben." Er begrüße die internen Ermittlungen des Landtags, der die Vorwürfe nun prüft.

Gegenüber der Bild-Zeitung sagte Landtags-Sprecher Dirk Lange: "Konkret geht es darum, dass sich Personen unrechtmäßig im Haus aufgehalten haben sollen. Auch der Plenarsaal soll unrechtmäßig betreten worden sein. Wir können nicht dulden, dass so etwas im Raum steht."

AfD-Mitglied Thomas Kerl gehört der "innerparteilichen Opposition" an

Im Rahmen seiner Anschuldigungen hatte AfD-Mitglied Kerl auch behauptet, dass hinter den Orgien ein Abgeordneter stecken soll, der sich in Sex-Foren im Netz "Plaumenaugust" nennt.

Kerl selbst gehört laut der Schweriner Volkszeitung der "innerparteilichen Opposition" an. Gegen ihn laufe momentan ein sogenanntes "Parteiausschlussverfahren".

Dementsprechend sei es durchaus möglich, dass es sich bei den heftigen Anschuldigungen "nur um ein strategisches Manöver innerhalb einer parteiinternen Intrige handelt".

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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