Blutiger Angriff auf AfD-Politiker! Partei hat Verdacht, wer dahintersteckt

Rostock - Blutiger Angriff in Rostock! In der Nacht zu Donnerstag soll es in der Hansestadt zu einem körperlichen Angriff auf Michael Meister (51), Landtagsabgeordneter der AfD, gekommen sein.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Michael Meister (51) soll bei einem körperlichen Angriff in der Nacht zu Donnerstag verletzt worden sein.  © Instagram/michael.meister.rostock

Wie die Polizei mitteilte, soll der Politiker gegen 23.50 Uhr in der Bleicherstraße von zwei bislang unbekannten Männern angesprochen und anschließend körperlich angegriffen worden sein.

Dabei wurde Meister laut den Beamten am Arm verletzt, er konnte nach dem Angriff aber selbstständig den Notruf wählen. Es geht ihm "den Umständen entsprechend gut", teilte der 51-Jährige in einer Mitteilung des Landesverbandes mit.

Der Staatsschutz hat wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Am Donnerstag wurden am Tatort umfangreiche Spuren gesichert.

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In diesem Zuge suchen die Ermittler nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Tatgeschehen beziehungsweise zu möglichen Tatverdächtigen geben können.

Diese werden unter der Rufnummer 0381-4916-1616, über die Onlinewache sowie an jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

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AfD-Fraktionsvorsitzender Enrico Schult verurteilt Angriff scharf

AfD-Fraktionsvorsitzender hat einen Verdacht, wer dahintersteckt

Dieses T-Shirt soll der Politiker bei dem Angriff getragen haben.  © Stefan Tretropp

Enrico Schult, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, verurteilte den Angriff in einem Video auf seinen Social-Media-Kanälen scharf. Meister sei mit einem "messerähnlichen Gegenstand mehrfach in den Rücken gestochen" worden, wütete der Politiker.

Schult postete dazu auch das Foto eines T-Shirts, auf dem zahlreiche große Blutflecken zu sehen waren. Demnach soll Meister dieses T-Shirt bei dem mutmaßlichen Angriff getragen haben.

Der Fraktionsvorsitzende äußerte zudem einen Verdacht, was die Täter anging: Er sei sich sicher, dass es sich bei den Angreifern um "Antifa-Leute" beziehungsweise Linksextreme handele. "Sie wollen den Wahlkampf der AfD stören", klagte Schult.

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