Neue Anti-AfD-Proteste in Hessen geplant: Kommt es wieder zu Gewalt?

Von Michael Bauer

Fulda - Ein Bündnis aus mehreren Gruppen hat Proteste gegen die Gründung eines hessischen Landesverbands der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" (GD) am 28. März im osthessischen Fulda angekündigt. Im November kam es bei groß angelegten Anti-AfD-Protesten in Gießen zu Ausschreitungen, auch der Vorwurf der Polizeigewalt steht im Raum.

Im November 2025 protestierten in Gießen rund 25.000 Menschen gegen die Neugründung einer AfD-Jugendorganisation.  © Lando Hass/dpa

Die AfD-Tagung soll am 28. März um 11 Uhr im Bürgerhaus im Fuldaer Stadtteil Johannesberg beginnen. Bereits um 10.30 Uhr soll vor dem Veranstaltungsort nach Angaben des Bündnisses ein sogenanntes Demokratiefest beginnen.

Bereits um 10 Uhr will sich der Verein "Fulda" zu einem Demonstrationszug versammeln. Dem Bündnis gehören nach eigenen Angaben unter anderem der Landesausländerbeirat, der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen, der DGB Hessen-Thüringen und der hessische Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft an.

Die Veranstalter rechnen mit einer vierstelligen Teilnehmerzahl.

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Gegen die Gründung der "Generation Deutschland" auf Bundesebene in Gießen am 29. November 2025 hatten rund 25.000 Menschen protestiert - die meisten friedlich.

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Bei den Protesten in Gießen kam es auch zu Zusammenstößen mit der Polizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort war.  © Lando Hass/dpa

Es kam im November in Gießen aber auch zu Zusammenstößen mit der Polizei. Mehr als 50 Beamte wurden damals verletzt. Auch unter den Demonstranten gab es Verletzte, das Protest-Bündnis "Widersetzen" beklagte hinterher Polizeigewalt.

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