Sonntagsfrage: Wagenknecht-Partei aus dem Stand bei 14 Prozent!

Berlin - Die Union liegt in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die "Bild am Sonntag" in der Wählergunst derzeit deutlich vorn.

Die Vorstandsmitglieder des Vereins "Bündnis Sahra Wagenknecht - Für Vernunft und Gerechtigkeit" Lukas Schön, Amira Mohamed Ali, Sahra Wagenknecht, Ralph Suikat und Christian Leye (v.l.n.r.) bei der Bekanntgabe ihrer geplanten Parteigründung.
Die Vorstandsmitglieder des Vereins "Bündnis Sahra Wagenknecht - Für Vernunft und Gerechtigkeit" Lukas Schön, Amira Mohamed Ali, Sahra Wagenknecht, Ralph Suikat und Christian Leye (v.l.n.r.) bei der Bekanntgabe ihrer geplanten Parteigründung.  © Soeren Stache/dpa

Wäre an diesem Sonntag Bundestagswahl, kämen CDU und CSU auf 31 Prozent der Stimmen, wie aus dem am Samstag veröffentlichten "Sonntagstrend" hervorgeht.

Das sind zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche und nach Angaben der Zeitung der höchste Wert im "Sonntagstrend" seit März 2021.

Die Ampel-Parteien bleiben stabil oder legen leicht zu. So kommt die SPD laut Umfrage auf 16 Prozent. Auch die Grünen liegen unverändert bei 13 Prozent. Die FDP kann einen Punkt zulegen und kommt auf 6 Prozent.

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Die AfD verliert einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche und liegt bei 21 Prozent. Die Linke würde mit 4 Prozent (-1) den Einzug in den Bundestag verpassen. Die sonstigen Parteien könnten 9 Prozent (davon Freie Wähler 3 Prozent) auf sich vereinen.

Stünde auch die noch nicht gegründete Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (54) zur Wahl, käme sie der Umfrage zufolge aus dem Stand auf 14 Prozent. Am stärksten geschwächt wäre in einem solchen Szenario die AfD. Sie käme auf 17 Prozent, das sind vier Prozentpunkte weniger als beim regulären "Sonntagstrend".

Viel Stimmpotenzial für das Bündnis liegt der Umfrage nach auch bei den sonstigen Parteien. Sie kämen in dem Szenario auf 4 Prozent, 5 Prozentpunkte weniger als im "Sonntagstrend". Die SPD käme auf 15 Prozent (-1), die Union auf 29 Prozent (-2) und die FDP auf 5 Prozent (-1). Die Grünen kämen auf 12 Prozent (-1), die Linke auf 4 Prozent.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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