Was passiert, wenn die Menschheit auf Aliens trifft? Barack Obama hat klare Antworten

USA - Was würde geschehen, wenn die Menschheit von der Existenz außerirdischen Lebens erfahren würde? Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (59) hegt "keinen Zweifel" daran, dass dies einige drastische Konsequenzen hätte.

Barack Obama (59) ist offenbar selbst sehr gespannt, ob wir Menschen jemals mit Aliens in Kontakt treten werden.
Barack Obama (59) ist offenbar selbst sehr gespannt, ob wir Menschen jemals mit Aliens in Kontakt treten werden.  © John Raoux/AP/dpa

Erst vor Kurzem bestätigte der 59-Jährige, dass es immer wieder Sichtungen von "Objekten im Himmel gibt, wo wir nicht wissen, was es ist." Unbekannte Flugobjekte (kurz UFOs) existieren also, ob sie gleich zu Aliens gehören, bleibt aber eine andere Frage.

Doch was wäre, wenn? Wenn die Weltbevölkerung auf einmal erfahren würde, dass es Außerirdische gibt, und dass wir Menschen nicht allein im Universum sind - was würde dann passieren?

Genau diese Frage hat der Reporter Ezra Klein dem Ex-Präsidenten nun in dem New York Times Podcast "The Ezra Klein Show" gestellt - und Barack Obama hatte einige erstaunliche Antworten parat.

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Zunächst einmal stellte er klar, dass sich für ihn persönlich gar nicht so viel ändern würde: "Meine Politik würde es überhaupt nicht beeinflussen", erklärte der Demokrat.

"Denn meine politischen Ansichten basieren auf dem Fakt, dass wir nur winzige Organismen sind, die auf diesem kleinen Flecken durch das Weltall treiben." Um das zu belegen, nutze er immer die Statistik, dass im bekannten Universum mehr Sterne existieren als Sandkörner auf der Erde.

Abgesehen von Obama selbst, der offenbar ganz locker mit Besuchern aus dem fernen All umgehen würde, gibt es aber noch einige Milliarden anderer Menschen auf der Welt. Und die könnten wohl sehr viel extremer auf außerirdisches Leben reagieren.

Obama ist sich sicher: Es gäbe neue Religionen und Streit um Waffen

Falls wir irgendwann erfahren, dass es tatsächlich Aliens gibt, Dann dürfte das laut Barack Obama vor allem zu noch mehr Streit unter den Menschen führen. (Symbolbild)
Falls wir irgendwann erfahren, dass es tatsächlich Aliens gibt, Dann dürfte das laut Barack Obama vor allem zu noch mehr Streit unter den Menschen führen. (Symbolbild)  © Phongsak Meedaenphai/123rf

So erklärte der ehemalige Präsident, dass ihm die Unterschiede zwischen den Bewohnern dieses Planeten sehr bewusst wären. Diese Differenzen seien "tiefgreifend und sie verursachen sowohl enorme Tragödien als auch große Freude".

Wir seien nun mal "ein Haufen Menschen voller Zweifel und Verwirrung". Er hoffe zwar, dass sich durch das Wissen um die Existenz von Aliens der Zusammenhalt unter den Erdbewohnern verfestigen würde, sagte der 59-Jährige.

Aber er hätte auch "keinen Zweifel: Es würde sofort Diskussionen geben, dass wir mehr Geld in Waffen stecken müssen, um uns zu verteidigen".

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Außerdem würden neue Religionen "aufpoppen" und die Menschheit würde es schaffen, wieder mal jede Menge Gründe zum Streiten zu erschaffen. Denn darin seien wir sehr gut, so Obama.

Aber wer weiß schon, wann und ob wir überhaupt jemals auf Außerirdische treffen? Nun, möglicherweise gibt es bald mehr Infos zu dem Thema. Denn das US-Pentagon will noch im Juni einen Bericht mit jeder Menge Erkenntnissen über UFOs veröffentlichen.

Titelfoto: Bildmontage: John Raoux/AP/dpa und Phongsak Meedaenphai/123rf

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