Wagenkolonne statt Helikopter: Darum wurde Joe Biden nicht zum Schloss Elmau geflogen

Elmau/Garmisch-Partenkirchen - US-Präsident Joe Biden (79) ist die letzten Kilometer zum G7-Gipfel nach Schloss Elmau nicht etwa geflogen - sondern gefahren worden.

Joe Biden (79, r.), Präsident der USA, winkt nach seiner Ankunft am Flughafen München vor dem Hubschrauber Marine One zum Weiterflug nach Elmau.
Joe Biden (79, r.), Präsident der USA, winkt nach seiner Ankunft am Flughafen München vor dem Hubschrauber Marine One zum Weiterflug nach Elmau.  © Daniel Karmann/dpa

Im Gegensatz zu den meisten anderen hochrangigen Gästen wurde der 79-Jährige in der Nacht zum Sonntag vom Flugplatz Ohlstadt in einer langen Wagenkolonne rund 40 Kilometer zum Tagungshotel eskortiert.

Der Grund nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur: Wegen schlechten Wetters konnten die Piloten des US-Präsidenten in den Tagen vor dem Gipfel die Landung in der Nähe von Schloss Elmau nicht ausreichend oft üben.

Einige Hundert Meter oberhalb des Hotels wurde extra für den Gipfel ein großer Wanderparkplatz asphaltiert, damit dort mehrere Hubschrauber für die wichtigen Gäste landen können.

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Für die Fahrzeugkolonne des US-Präsidenten wurden kilometerweit Straßen gesperrt.

In Garmisch-Partenkirchen verfolgten zahlreiche Schaulustige hinter Absperrgittern, wie die Eskorte kurz nach Mitternacht die Stadt passierte. Dabei war Biden allerdings nicht in eine seiner berühmten Limousinen namens "The Beast" unterwegs, sondern in einer Art Geländewagen.

Zuvor war Biden mit der Air Force One am Münchner Flughafen gelandet.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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