Schock im Kreml: Ist Wladimir Putin an Krebs erkrankt?

Moskau - Steht Russlands Präsident Wladimir Putin (68) vor dem Ende seiner politischen Karriere? Aktuellen Gerüchten zufolge soll der mächtige Staatsmann an Krebs und sogar an Parkinson erkrankt sein.

Wladimir Putin bei einer Videokonferenz zur russischen Friedensmission in Berg-Karabach.
Wladimir Putin bei einer Videokonferenz zur russischen Friedensmission in Berg-Karabach.  © Aleksey Nikolskyi/Kremlin Pool/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa

Professor Waleri Dmitrijewitsch Solowei (60) gilt als Kreml-Insider und bekannter politischer Analyst.

Seit Anfang November streut der renommierte Experte Gerüchte über den Gesundheitszustand von Wladimir Putin.

Der mächtigste Mann Russlands soll demzufolge an Krebs und an Parkinson leiden. Bereits im Februar dieses Jahres habe er sich einer Notfall-Operation unterzogen, die erfolgreich verlaufen sei.

Die Informationen des Analysten stammen angeblich direkt aus dem Kreml in Moskau und damit aus dem Epizentrum der politischen Macht Russlands.

Das Krebsleiden käme laut Solowei einer "tödlichen Diagnose" gleich. Die Parkinson-Erkrankung sei hingegen von "psycho-neurologischer" Bedeutung. Sie würde vor allem die öffentlichen Auftritte Putins einschränken, nicht jedoch sein Leben bedrohen.

In Folge der gesundheitlichen Probleme plane Putin nun, seine Amtsgeschäfte bereits im Januar 2021 an seine zweite Tochter Katerina Wladimirowna Tichonowa (34) abzugeben. Dies berichtet der Mirror.

Die junge Akademikerin hat einen Master-Abschluss in Physik und Mathematik und leitet derzeit ein neues Institut für künstliche Intelligenz an der Moskauer Staatsuniversität.

Sprecher von Wladimir Putin dementiert die Gerüchte rund um Krebs und Parkinson

Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten.
Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten.  © Alexei Nikolsky/POOL SPUTNIK KREMLIN/AP/dpa
Der Moskauer Kreml ist der historische und politische Mittelpunkt der russischen Hauptstadt.
Der Moskauer Kreml ist der historische und politische Mittelpunkt der russischen Hauptstadt.  © Zeffss/123RF

Wladimir Wladimirowitsch Putin war zuletzt im russischen Fernsehen mit einem starken Hustenanfall sowie zitternden Armen und Beinen zu sehen. Was jedoch wirklich hinter den von Solowei gestreuten Gerüchten steckt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Der Kreml selbst hat die Informationen des Insiders laut Daily Mail bereits dementiert.

Putins Pressesprecher Dmitri Sergejewitsch Peskow (53) wies die Behauptungen als "völligen Unsinn" ab. Wladimir Putins Gesundheit sei "ausgezeichnet" und daher plane der Präsident auch nicht, seinen Posten an seine Tochter abzugeben.

Titelfoto: Aleksey Nikolskyi/Kremlin Pool/Planet Pix via ZUMA Wire/dpa, Zeffss/123RF

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