Von A bis Z: Das waren die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2022

Berlin - Wieder ist ein Jahr rum, wieder ist eine Menge passiert. Wir haben Euch die wichtigsten Ereignisse des Jahres kompakt von A bis Z zusammengefasst.

Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) und seine Ampel-Regierung legten in diesem Jahr so richtig los.
Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) und seine Ampel-Regierung legten in diesem Jahr so richtig los.  © Montage: Michael Kappeler/dpa, Marijan Murat/dpa

A wie Ampel - Die Ampel-Regierung um Olaf Scholz (64, SPD) nahm Anfang des Jahres so richtig ihre Arbeit auf. Bis zum 24. Februar waren die Hoffnungen auf einen Umbruch nach 16 Jahren Angela Merkel (68, CDU) groß. Dann griff Russland die Ukraine an und SPD, Grüne und FDP mussten in den Krisen-Modus schalten.

B wie Butscha - Butscha, eine Stadt nahe Kiew, war eine der ersten, die von der ukrainischen Armee wieder befreit werden konnten. Was die Weltöffentlichkeit dann zu sehen bekam, verschlägt einem heute noch die Sprache.

C wie Cannabis - Endlich, werden sich viele von Euch sagen. 2022 machte die Regierung bei der Legalisierung von Cannabis große Fortschritte. Schon bald soll das Kiffen auch in Deutschland legal sein.

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Internationale Politik Rotes Meer: EU-Staaten verständigen sich auf Militäreinsatz

D wie Deutschlandticket - Das 9-Euro-Ticket war der Clou des Sommers, das sage und schreibe 52 Millionen Mal verkauft wurde. 2023 soll das "Deutschlandticket" für 49 Euro pro Monat folgen.

E wie Energiepauschale - Mit der Energiepauschale wollte die Bundesregierung schnell gegen die stark gestiegenen Lebenskosten gegensteuern. 300 Euro brutto sorgten dann schlussendlich aber eher für Lacher als für Dankbarkeit.

F wie Frankreich - Als Schicksalswahl für Europa betitelt, setzte sich Amtsinhaber Emmanuel Macron (44) bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich knapp gegen Rivalin Marine Le Pen (54) durch. 58,55:41,45 Prozent hieß es am Ende.

Ukrainische Soldaten auf den Straßen des befreiten Butscha. Hier haben sich schlimme Kriegsverbrechen ereignet, die die Welt schockierten.
Ukrainische Soldaten auf den Straßen des befreiten Butscha. Hier haben sich schlimme Kriegsverbrechen ereignet, die die Welt schockierten.  © Vadim Ghirda/AP/dpa

Von G wie Gaspreisbremse bis L wie "Letzte Generation"

Immer wieder klebten sich in diesem Jahr Aktivisten der "Letzten Generation" auf Deutschlands Straßen fest.
Immer wieder klebten sich in diesem Jahr Aktivisten der "Letzten Generation" auf Deutschlands Straßen fest.  © Lennart Preiss/dpa

G wie Gaspreisbremse - Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ließ die Gaspreise in ungeahnte Höhen schnellen. Die Regierung schritt ein und schmiss für Gas und Strom eine Preisbremse rein.

H wie Hartz-IV-Ende - Das ungeliebte Hartz IV ist zu Beginn des kommenden Jahres Geschichte. Es wird durch das neue Bürgergeld ersetzt, um dessen Einführung es einen wochenlangen Streit gab.

I wie Iran - Die Proteste mutiger Frauen im Iran hielten 2022 auch die Deutschen in Atem.

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Internationale Politik Politikerin flippt im Parlament total aus und der ganze Saal geht steil

J wie Japan - Am 8. Juli wurde der ehemalige japanische Premierminister Shinzo Abe (†67) auf offener Straße erschossen. Es war nicht die einzige Tragödie in Asien. Im Land des japanischen WM-Co-Gastgebers von 2002, Südkorea, starben bei einer Massenpanik auf einer Halloween-Party in Seoul mehr als 150 Menschen.

K wie Katar - Weil es im Sommer so warm ist, fand die Fußball-WM in Katar im Winter statt. Vom 20. November bis 18. Dezember wurde allerdings mehr über politische Sachverhalte gesprochen als über König Fußball selbst. Ach ja, Deutschland soll auch mal für drei Spiele dabei gewesen sein.

L wie "Letzte Generation" - Die Aktivisten haben Angst um das Weltklima. Mit drastischen Aktionen wollten sie für ihre Anliegen aufmerksam machen und klebten sich deshalb immer wieder auf den Straßen ihrer Republik fest. Ab und an griff man gar zur Tomatensoße oder dem Kartoffelbrei, um Kunstwerke damit zu bewerfen.

Japans Ex-Premier Shinzo Abe (†67) fiel 2022 einem Mordanschlag zum Opfer.
Japans Ex-Premier Shinzo Abe (†67) fiel 2022 einem Mordanschlag zum Opfer.  © Shizuo Kambayashi/AP/dpa

Von M wie Mond bis R wie Reichsbürger-Razzia

2022 musste die Welt Abschied von der Queen (†96) nehmen.
2022 musste die Welt Abschied von der Queen (†96) nehmen.  © Markus Schreiber/AP/dpa

M wie Mond - Es geht wieder los! Mit dem Start von "Artemis I" haben die Amerikaner 2022 ihre Ambitionen untermauert, schon bald wieder Menschen auf den Erdtrabanten zu bringen. Erstmals sollen auch Menschen verschiedener Hautfarben, eine Frau und hoffentlich auch Europäer auf dem Mond landen.

N wie NFL - Am 13. November spielte die US-amerikanische Football-Liga NFL ihr erstes reguläres Saisonspiel in Deutschland. 3 Millionen Menschen wollten Tickets kaufen, Zehntausende feierten tagelang eine riesige Party in der Gastgeberstadt München. Die Jagd nach dem ovalen Ei ist schon lange kein biederer Randsport mehr. Country Roads ...

O wie Ostsee-Pipelines - Die bis heute ungeklärten Explosionen an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 sorgten nicht nur für jede Menge Aufsehen, sondern auch für ein garantiertes Ende russischer Gaslieferungen durch die Unterseeröhren.

P wie Pandemie - Auch 2022 war die Corona-Pandemie noch ein großes Thema, vor allem zu Beginn des Jahres. Inzwischen hat sich die Situation ein bisschen beruhigt. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD) warnt dennoch fast täglich davor, dass neue Varianten jederzeit möglich seien.

Q wie Queen - Die ewige Queen ist tot! Nach mehr als 70 Jahren im Amt und mit stolzen 96 Jahren starb Elizabeth II. am 8. September in Balmoral Castle. Was folgte, war eine Welle der Anteilnahme - nicht nur in Großbritannien, sondern in der gesamten Welt.

R wie Reichsbürger-Razzia - Ende des Jahres nahm die Polizei im Rahmen einer groß angelegten Razzia zahlreiche Reichsbürger fest. Eine Truppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß (71) soll einen Staatsstreich geplant und dabei auch Gewalt einkalkuliert haben.

Tom Brady (45) kam mit seinen Bucs zum ersten regulären NFL-Spiel auf deutschem Boden.
Tom Brady (45) kam mit seinen Bucs zum ersten regulären NFL-Spiel auf deutschem Boden.  © Sven Hoppe/dpa

Von S wie Sondervermögen bis Z wie Zeitenwende

Twitter fand in diesem Jahr mit Elon Musk (51) einen neuen Besitzer.
Twitter fand in diesem Jahr mit Elon Musk (51) einen neuen Besitzer.  © Karl-Josef Hildenbrand/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

S wie Sondervermögen - Um die Bundeswehr auf den neuesten Stand zu bringen, versprach Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) ein Sondervermögen von sage und schreibe 100 Milliarden Euro.

T wie Twitter - Der Kurznachrichtendienst Twitter bekam 2022 einen neuen Besitzer. Für schlappe 44 Milliarden US-Dollar darf ihn jetzt Tesla-Chef Elon Musk (51) sein Eigen nennen.

U wie Ukraine - Am 24. Februar überfiel Russland um Präsident Wladimir Putin (70) die Ukraine. Bis jetzt ist der Krieg, der Zehntausende Menschen tötete oder schwer verwundete, nicht beendet.

V wie Versorgung - Die Versorgungslage war in diesem Jahr so schwierig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Vor allem Baustoffe waren knapp.

W wie Weihnachtsmarkt - Nach zwei Jahren Pause konnten die Deutschen endlich mal wieder unbeschwert auf den Weihnachtsmarkt gehen. Wie tat das gut in diesen Zeiten!

X wie das Kreuz auf dem Wahlzettel - Oje, ist das peinlich! Weil es bei der Berlin-Wahl im September 2021 so viele Pannen gab, wurde in diesem Jahr beschlossen, die Berliner noch einmal geschlossen zur Wiederholung derer an die Urne zu bitten.

Y wie Modell Y - Autobauer Tesla stellt nun auch in Deutschland, genauer im brandenburgischen Grünheide, seine E-Autos her. Produziert wird das Model Y.

Z wie Zeitenwende - Die Zeitenwende wurde von Kanzler Olaf Scholz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges ausgerufen. Im Dezember wurde sie zum Wort des Jahres gekürt.

Das ganze TAG24-Team wünscht Euch einen guten Start in ein hoffentlich besseres Jahr 2023!

Titelfoto: Montage: Sven Hoppe/dpa, Christoph Soeder/dpa, Karl-Josef Hildenbrand/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa, Michael Kappeler/dpa, Markus Schreiber/AP/dpa, Vadim Ghirda/AP/dpa, Marijan Murat/dp

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