Abfuhr für Donald Trump: Olympia-Siegerinnen kommen nicht zur wichtigsten Rede des Jahres

Washington D.C. - Bittere Abfuhr für US-Präsident Donald Trump (79): Die Olympia-Goldmedaillen-Gewinnerinnen des US-Eishockeyteams haben eine Einladung zu seiner wohl wichtigsten Rede des Jahres abgelehnt.

Die US-Eishockey-Spielerinnen haben bei den Olympischen Spielen in Italien die Goldmedaille gewonnen.
Die US-Eishockey-Spielerinnen haben bei den Olympischen Spielen in Italien die Goldmedaille gewonnen.  © Hassan Ammar/AP/dpa

Einmal jährlich adressiert der US-Präsident die Bevölkerung in seiner Rede zur Lage der Nation ("State of the Union"). Trump wird diese am Dienstagabend (Ortszeit) im Kongress halten.

Nicht mit vor Ort, trotz Einladung, sind die Eishockey-Heldinnen, die bei den Olympischen Spielen die Kanadierinnen im Spiel um Gold in der Verlängerung bezwingen konnten.

"Aufgrund des Timings und der zuvor geplanten akademischen und beruflichen Verpflichtungen nach den Spielen können die Athletinnen nicht teilnehmen", erklärte ein Sprecher des Hockey-Verbands gegenüber dem Sender "NBC". Für die Einladung sei man jedoch "aufrichtig dankbar".

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Zuvor hatte Trump die Gold-Gewinnerinnen etwas unrühmlich eingeladen. Nachdem er die Männer-Mannschaft, die ebenfalls Olympia-Gold gewinnen konnte, eingeladen hatte, sagte er scherzhaft vor Reportern, dass er auch die Frauen einladen müsse: "Wenn nicht, glaube ich, werde ich wahrscheinlich des Amtes enthoben."

US-Präsident Donald Trump (79).
US-Präsident Donald Trump (79).  © Matt Rourke/AP/dpa

Während die Spielerinnen also nicht bei der Rede im Kapitol dabei sein werden, war dem Bericht zufolge auch noch unklar, ob die Männer teilnehmen.

Titelfoto: Bildmontage: Hassan Ammar/AP/dpa, Matt Rourke/AP/dpa

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