USA - Dass US-Präsident Donald Trump (79) und seine Regierung in den sozialen Medien immer wieder teils kontroverse Videos teilen, ist längst nicht neu. In einem ihrer jüngsten Clips auf TikTok nutzten sie einen Song von Ariana Grande (32) für ihre Zwecke - die Sängerin kritisierte das Weiße Haus dafür scharf.
Auf dem offiziellen Account von "The White House" wurde ein Video veröffentlicht, das das harte Vorgehen gegen Einwanderer bewarb.
Gezeigt wurden verschiedene Szenen der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), in denen Menschen festgenommen worden waren.
"Bye-bye. Präsident Trump hat die sicherste Grenze der Geschichte geschaffen", schrieb der Account dazu.
Unterlegt waren die Aufnahmen mit Grandes Song "Bye" - eine Entscheidung, die bei der Musikerin alles andere als gut ankam.
Die Sängerin verfasste prompt einen Kommentar und machte ihre Haltung gegenüber der ICE-Behörde unmissverständlich deutlich: "Bitte verwendet meine Musik niemals in Verbindung mit diesem barbarischen, unmenschlichen, abscheulichen Unsinn. F**k ICE."
Mittlerweile wurde der Ton des Videos stummgeschaltet - Grandes öffentliche Kritik blieb also nicht ohne Folgen. Allerdings war die Sängerin nicht die erste Künstlerin, die sich gegen die Verwendung ihrer Musik durch die US-Regierung aussprach.
Weitere Stars sprechen sich gegen die US-Regierung aus
Auch Popstars wie Sabrina Carpenter (27), SZA (36), Olivia Rodrigo (23) und Kenny Loggins (78) kritisierten das Weiße Haus bereits und forderten es dazu auf, ihre Songs künftig nicht mehr für politische Botschaften oder Social-Media-Videos zu nutzen.
So schrieb Rodrigo unter ein Video, in dem ihr Song "All-American Bitch" verwendet worden war: "Verwendet meine Songs niemals, um eure rassistische, hasserfüllte Propaganda zu verbreiten."
Später erklärte die Sängerin in einem Interview: "Die Tatsache, dass ausgerechnet mein Song darin verwendet wurde, hat mich noch wütender gemacht. Was sie tun, ist so schrecklich, barbarisch und grausam. Ich bin wirklich traurig, in einem Land zu leben, das denkt, dass so etwas in Ordnung ist."