Nach Schüssen auf Trump-Gala: Schütze wegen Mordversuchs angeklagt
Von Jan Christoph Freybott
Washington, D.C. (USA) - Nach den Schüssen bei einer Gala in Washington wird dem Angreifer ein Mordversuch am US-Präsidenten Donald Trump (79) zur Last gelegt.
Das berichteten die Washington Post und CNN übereinstimmend aus dem Gerichtssaal in Washington, in dem der Verdächtige dem Richter vorgeführt wurde.
Wie erwartet kamen zudem zwei weitere Anklagepunkte hinzu: die Verwendung einer Schusswaffe bei einer Gewalttat sowie der tätliche Angriff auf einen Bundesbeamten unter Einsatz einer gefährlichen Waffe.
Der Verdächtige, laut Medienberichten ein 31 Jahre alter Mann aus Kalifornien, stürmte bei dem Gala-Dinner mit der Hauptstadtpresse am Samstagabend schwer bewaffnet durch einen Sicherheitsposten des Secret Service.
Sicherheitsleute brachten Trump, seine Frau und Regierungsmitglieder rasch aus dem Saal, andere Gäste suchten Schutz unter Tischen und auf dem Boden. Im Saal selbst wurde niemand verletzt.
Trump-Angreifer könnte lebenslang in den Knast wandern
Der 31-Jährige konnte rechtzeitig von Beamten gestoppt werden. Sollte er wegen versuchten Mordes an Trump schuldig gesprochen werden, droht ihm lebenslange Haft.
Ein Sicherheitsbeamter wurde von mindestens einem Schuss getroffen, wegen seiner Schutzweste aber nicht schwerer verletzt.
Titelfoto: Mehmet Eser/ZUMA Press Wire/dpa
