Besitzerin filmt, wie ihr Hund in Pool um sein Leben kämpft und ertrinkt

Quanzhou (China) - Wie konnte sie das nicht erkennen? Eine Hundebesitzerin aus dem chinesischen Quanzhou filmte am Dienstag den Todeskampf ihres Hundes, den sie zuvor in einem Erlebnis-Tier-Shop in einen Pool gelassen hatte.

Ihr Hund starb, seine Besitzerin filmte.
Ihr Hund starb, seine Besitzerin filmte.  © Screenshot/Weibo

Das Tier, das nicht schwimmen konnte, kämpfte wie verrückt, zappelte und schnappte verzweifelt nach Luft, bis es regungslos auf den Boden des Pools sank. Zu spät verstand seine geschockte Besitzerin, was geschehen war, berichtet die "Daily Mail".

Sowohl die Aufnahmen der Besitzerin, als auch die einer Überwachungskamera, wurden auf der Social-Media-Plattform Weibo veröffentlicht. Zunächst sieht man auf dem Video die Perspektive der Überwachungskamera.

Der Clip beginnt mit dem bitteren Ende der Situation.

So sieht der Zuschauer die Besitzerin des Hundes und eine weitere Person, die in Panik geraten und versuchen das ertrunkene Tier zu retten.

Erst dann springt das Video zeitlich zurück und zeigt den Beginn der Situation, aus der Handyperspektive der Besitzerin, die offenbar zunächst nicht begriff, wie ihr Hund gegen das Ertrinken ankämpfte.

Als sie realisierte, dass ihr Vierbeiner nicht schwimmen konnte, bat sie einen Mitarbeiter des Shops einzugreifen. Es dauerte jedoch alles viel zu lange und der Hund starb qualvoll.

Ein Tierarzt konnte nichts mehr für den Hund tun

Der Hund konnte nicht schwimmen, rang verzweifelt um sein Leben.
Der Hund konnte nicht schwimmen, rang verzweifelt um sein Leben.  © Screenshot/Weibo

Der Shop bietet laut "Daily Mail" Schwimmstunden für Haustiere in einem beheizten Pool an, die laut Ladengeschäft von Mitarbeitern des Geschäfts überwacht werden.

Der Besitzer des Shops hat sich mittlerweile bei der Hundehalterin entschuldigt. In einer Social-Media-Erklärung ließ er am Donnerstag mitteilen, dass das Tier sofort zu einem nahegelegenen Tierarzt gebracht wurde. Dieser konnte dem Vierbeiner jedoch nicht mehr helfen.

In einem Gespräch mit "BJ News" erklärte der Direktor des Zoogeschäfts, dass der Vorfall durch das Fehlverhalten seines Angestellten verursacht wurde. Der Direktor sagte, der Mitarbeiter sei von der Szene so geschockt gewesen, dass er nicht rechtzeitig reagierte.

Momentan stehen die Besitzerin des ertrunkenen Hundes und der Direktor in Kontakt, weil sie eine Entschädigung aushandeln wollen.

Nicht alle Hunde können schwimmen. Das wurde am Dienstag auf brutale Weise noch einmal verdeutlicht.

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