Baden-Baden feiert Unesco-Welterbe - und sich selbst

Baden-Baden - Mit einem Festwochenende feiert die Stadt Baden-Baden den im vergangenen Jahr erhaltenen Unesco-Welterbe-Titel.

In Baden-Baden wird am Wochenende gefeiert.
In Baden-Baden wird am Wochenende gefeiert.  © Uli Deck/dpa

Am Samstag (17.30 Uhr) soll Botschafter Peter Reuss, im Kurhaus der für Landesentwicklung zuständigen Ministerin Nicole Razavi (57, CDU) und der scheidenden Oberbürgermeisterin Margret Mergen (60, CDU) die Welterbeurkunde übergeben.

Reuss ist der Ständige Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der UN-Sonderorganisation Unesco.

Am Pfingstsonntag (12 Uhr) wollen die beiden CDU-Politikerinnen dann ein Welterbefest vor dem Kurhaus eröffnen. In der gesamten Innenstadt ist Programm geplant, unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema "Welterbe! Und jetzt?".

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Baden-Baden war im Juli mit zehn anderen europäischen Städten als Welterbe unter dem Motto "Great Spas of Europe" - bedeutendste Kurstädte Europas - ausgezeichnet worden.

Sie verstehen sich als Kurstädte, die vom späten 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert internationale Bedeutung erlangten. Der Städtebau sei ausgerichtet auf medizinische, therapeutische und gesellschaftliche Funktionen rund um natürliche Thermalwasserquellen.

Auch Bad Ems und Bad Kissingen prämiert

Zu den nunmehr prämierten Städten zählten aus Deutschland auch Bad Ems in Rheinland-Pfalz und Bad Kissingen in Bayern. Der Welterbe-Titel soll unter anderem den Tourismus ankurbeln.

Dass ausgerechnet an Pfingsten gefeiert wird, hängt mit dem Welterbetag zusammen, der jedes Jahr am ersten Junisonntag zelebriert wird. Veranstaltungen gibt es in allen 51 Welterbestätten in Deutschland.

Zudem feiert die Welterbekonvention der Unesco dieses Jahr 50. Geburtstag. Mit dem internationalen Übereinkommen sollen Natur- und Kulturerbe der Welt besser geschützt werden.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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