Geldautomat gesprengt! Täter auf der Flucht, Ermittler suchen nach Zeugen

Regensburg - Schon wieder ist in Bayern ein Geldautomat gesprengt worden!

Das Gebäude wurde bei der Tat erheblich beschädigt.
Das Gebäude wurde bei der Tat erheblich beschädigt.  © vifogra/Tiedemann

Wie die Polizei am frühen Montagmorgen mitteilte, war ein Geldausgabeautomat in einer Sparda-Bank-Filiale in Regensburg das Ziel der Täter, die in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 2.50 Uhr zugeschlagen und laut Beamten mit einem Auto wohl in Richtung A93 die Flucht ergriffen hatten.

Zur Höhe der erbeuteten Geldsumme liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Sprengung hinterließ an dem Gebäude in der Stromerstraße erhebliche Schäden, die Höhe des Sachschadens wird zwischen 100.000 und 200.000 Euro geschätzt.

Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) hat die Ermittlungen übernommen, die Untersuchung des genutzten Sprengstoffs erfolgt in den kommenden Tagen im Kriminaltechnischen Institut in München.

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Menschen sind beim Zwischenfall nicht verletzt worden. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen.

Die Täter hatten es auf einen Geldausgabeautomaten in einer Sparda-Bank-Filiale abgesehen.
Die Täter hatten es auf einen Geldausgabeautomaten in einer Sparda-Bank-Filiale abgesehen.  © vifogra/Tiedemann

Bayerisches Landeskriminalamt sucht nach Zwischenfall in Regensburg nach Zeugen

Folgende Fragen sind im Zusammenhang mit der Sprengung des Geldausgabeautomaten von Belang:

  • Wem sind in den Nachtstunden im Bereich der Stromerstraße 2a in 93049 Regensburg verdächtige Personen aufgefallen?
  • Wer hat im Vorfeld in der näheren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit der Sprengung des Geldautomaten stehen könnten?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat, den Tätern oder dem Fluchtfahrzeug geben?

Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Rufnummer 08912120 entgegen. Natürlich können sich entsprechende Zeugen mit Informationen allerdings jederzeit auch an alle anderen Polizeidienststellen wenden.

Titelfoto: vifogra/Tiedemann

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