Kriegsschiff "Roter Adler" läuft zu NATO-Einsatz aus

Wilhelmshaven - In wenigen Tagen verlässt die Fregatte "Brandenburg" ihren Heimathafen Wilhelmshaven in Richtung eines NATO-Auslandseinsatzes in der Ägäis. 

Die Mannschaft wird das Schiff voraussichtlich erst wieder im Februar verlassen können.
Die Mannschaft wird das Schiff voraussichtlich erst wieder im Februar verlassen können.  © Presse- und Informationszentrum Marine

Im Einsatzgebiet wird sie den Einsatzgruppenversorger "Berlin" ablösen, der dann im September in Wilhelmshaven zurückerwartet wird.

"Dieser einsatzgleichen Verpflichtung zur Überwachung des Seeraumes in den Gewässern zwischen der Türkei und Griechenland kommt aus der Bewertung der Bundesregierung ein besonders hoher Stellenwert zu", erklärt Fregattenkapitän Jan Hackstein (46). Man sei sich der Wichtigkeit durchaus bewusst. 

In der Ägäis erwartet Besatzung und Schiff eine enge Zusammenarbeit mit türkischer und griechischer Küstenwache sowie der europäischen Agentur für Küstenwache und Grenzschutz. Hauptaufgabe der Fregatte wird hierbei die Seeraumüberwachung sein.

Infolge der weltweiten Corona-Pandemie wird dieser Einsatz für die Besatzung einige Entbehrungen mit sich bringen. 

"Nach jetziger Planung wird die Besatzung keinerlei Möglichkeit zum Landgang während der gesamten Einsatzdauer haben", so der Kommandant weiter. 

Die Mannschaft werde das Schiff voraussichtlich erst wieder im Februar kommenden Jahres verlassen dürfen. "Ein Umstand, der für uns alle neu und belastend sein wird."

Der "Rote Adler", wie die Brandenburg aufgrund ihres Wappens auch genannt wird, wird nach derzeitigem Planungsstand Anfang Februar am größten Bundeswehrstandort in Wilhelmshaven zurückerwartet.

Titelfoto: Presse- und Informationszentrum Marine

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