Coronavirus in NRW: Keine Extra-Impfungen mehr ab nächstem Jahr!

Düsseldorf - Wer sich in Nordrhein-Westfalen gegen das Coronavirus impfen lassen will, kann das ab dem kommenden Jahr voraussichtlich nur noch bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie in Apotheken machen.

Über-60-Jährigen und Menschen mit Vorerkrankungen wird von der Ständigen Impfkommission weiterhin eine zweite Corona-Boosterimpfung empfohlen.
Über-60-Jährigen und Menschen mit Vorerkrankungen wird von der Ständigen Impfkommission weiterhin eine zweite Corona-Boosterimpfung empfohlen.  © Felix Kästle/dpa

Die Kreise und kreisfreien Städte sollen ihre stationären oder mobilen Impfangebote je nach Bedarf nur noch bis zum Ende dieses Jahres vorhalten, wie das Gesundheitsministerium in Düsseldorf am Mittwoch mitteilte.

Nur für den Fall, dass wider Erwarten erneut ergänzende staatliche Impfangebote notwendig würden, sollen die Kommunen sich darauf vorbereiten, kurzfristig mobil 250 Menschen je 100.000 Einwohner und Einwohnerinnen pro Woche impfen zu können. Diesem bis Ende März befristeten Plan muss der Landtag zustimmen.

"Die Impfungen bleiben der wichtigste Schutz vor schweren Krankheitsverläufen", betonte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (65, CDU). Jeder solle seinen Impfschutz prüfen und ihn mit den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission abgleichen.

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Diese rät zum Beispiel Über-60-Jährigen und Menschen mit Vorerkrankungen zu einer zweiten Corona-Boosterimpfung. "Und lassen Sie sich bei den Ärztinnen und Ärzten oder Apothekerinnen und Apothekern beraten", so Laumann.

In den vergangenen zwei Jahren hätten die kommunalen Impfangebote einen extrem wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie geleistet, erklärte der Minister laut Mitteilung. "Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen jedoch zum Glück geändert."

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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