Urlauber aus NRW benötigen zum Sommerferien-Start vor allem eines: Viel Geduld!

Köln - Zum Start der NRW-Sommerferien am kommenden Wochenende erwartet der ADAC volle Autobahnen. Besonders am Freitagnachmittag müssten Berufspendler und Urlauber viel Geduld aufbringen.

"Hotspots" für Staus sind die Autobahnen in Richtung Niederlande sowie im Großraum Köln/Bonn und im gesamten Ruhrgebiet.
"Hotspots" für Staus sind die Autobahnen in Richtung Niederlande sowie im Großraum Köln/Bonn und im gesamten Ruhrgebiet.  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Wer sich sofort nach der Arbeit mit dem Auto in Richtung Nord- und Ostseeküste, Niederlande oder südliche Urlaubsländer auf den Weg macht, landet erst mal im Stau", sagte ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold.

Auch am Samstag und Sonntag sei mit vielen Reisenden auf den Autobahnen zu rechnen. Da aber kaum Berufspendler unterwegs seien, dürften sich die Staus im Rahmen halten.

Auch die Autobahn-Gesellschaft des Bundes rechnet am ersten Ferienwochenende mit viel Verkehr, aber nicht mit einem Stau-Chaos.

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"Wir empfehlen in den Nachtstunden oder ab Sonntag und Montag zu fahren, da dann erfahrungsgemäß mit deutlich weniger Verkehr und Staus zu rechnen ist", sagt Thomas Wietholt von der Verkehrszentrale Leverkusen der Autobahn GmbH.

Viele Staus erwarten die Verkehrsexperten in den Ferien unter anderem auf der A1 in Richtung Norddeutschland, der A2 (Oberhausen-Hannover) und der A3 (Oberhausen-Köln-Frankfurt).

Baustellen sorgen für Verzögerungen

"Hotspots" seien zudem die Autobahnen in Richtung Niederlande sowie im Großraum Köln/Bonn und im gesamten Ruhrgebiet, etwa die A40, A42 und A45.

Neben dem Reiseverkehr sorgen zahlreiche Baustellen für Behinderungen. Die Autobahn GmbH hat für einzelne Ferienwochenenden auch einige Vollsperrungen wegen Bauarbeiten angekündigt.

Tagesbaustellen solle es auf den Hauptreiserouten aber möglichst nicht geben, hieß es.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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