Tarifstreit bei der AWO: NRW-Beschäftigte warten weiter auf Gehaltsplus

Von Helge Toben

Düsseldorf - Im Tarifkonflikt bei der Arbeiterwohlfahrt in Nordrhein-Westfalen ist die dritte Verhandlungsrunde nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Die Tarifverhandlungen bei der AWO NRW sind auch in der dritten Runde ohne Ergebnis geblieben.
Die Tarifverhandlungen bei der AWO NRW sind auch in der dritten Runde ohne Ergebnis geblieben.  © Bernd Thissen/dpa

"Wir haben endlich begonnen, ernsthaft zu verhandeln – das ist gut. Von einer Lösung sind wir allerdings noch weit entfernt", erklärte Verdi-Verhandlungsführerin Susanne Hille laut einer Mitteilung.

Die Tarifverhandlungen sollen am 30. und 31. März in vierter Runde fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft machte keine Angaben dazu, ob sie bis dahin zu weiteren Warnstreiks aufrufen wird.

Die Tarifkommission werde am 5. März über das weitere Vorgehen beraten, hieß es.

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Verdi fordert 500 Euro mehr monatlich für alle Beschäftigten und 300 Euro mehr für Auszubildende.


Man erwarte zudem drei zusätzliche freie Tage für Verdi-Mitglieder in der AWO NRW, hieß es bei Verdi. Die Arbeitgeber hatten das als völlig überzogen bezeichnet. Die AWO NRW ist nach eigenen Angaben mit rund 35.000 tarifgebundenen Beschäftigten einer der größten Träger sozialer Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen.

Die Tarifrunde betrifft Beschäftigte, die etwa in Kindertagesstätten, Ganztagseinrichtungen, Pflege, Behindertenhilfe oder Jugend- und Familienhilfe arbeiten.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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