Vogelgrippe-Fall in NRW: 120 Tiere getötet und entsorgt, Sperrzone eingerichtet

Bottrop/NRW – Erstmals seit einem halben Jahr ist in Nordrhein-Westfalen wieder die Geflügelpest aufgetreten.

Die Sperrzone bezieht sich auf ein größeres Gebiet, in dem Halter besondere Regeln beachten müssen. (Symbolbild)
Die Sperrzone bezieht sich auf ein größeres Gebiet, in dem Halter besondere Regeln beachten müssen. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wie das Landwirtschaftsministerium am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, war eine kleine Hobbyhaltung in Bottrop betroffen. Dort wurde nach der Diagnose der Bestand mit 120 Enten, Gänsen und Hühnern getötet und entsorgt. Um den Ausbruchsbetrieb wurde eine Sperrzone eingerichtet, in der Geflügel nicht transportiert werden darf.

Alle erforderlichen Schritte zur Eindämmung seien schon am vergangenen Wochenende eingeleitet worden, erklärte das Ministerium. Die Sperrzone reiche in die Kreise Recklinghausen und Wesel sowie in das Gebiet der Städte Oberhausen und Gelsenkirchen hinein.

In den Gebieten müssten Halter das Geflügel in Ställen halten, die Tiere dürften nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden.

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Die Geflügelpest ist eine durch Viren ausgelöste, sehr ansteckende Infektionskrankheit für Nutzgeflügelarten und andere Vögel. Das Ansteckungsrisiko für Menschen sei sehr gering, erklärte das Ministerium.

Seit Oktober 2020 gab es Deutschland und Europa mehrere schwere Geflügelpest-Seuchenlagen.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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