Alle Hoffnungen waren aufgegeben: Vermisster Seemann gefunden

Nordsee - Alarm in der Elbmündung: In den frühen Morgenstunden des Sonntags suchten Seenotretter und Behörden nach dem vermissten Seemann eines Tankers. Am Nachmittag teilte die DGzRS mit, dass die Suche bis zum Gewinn neuer Erkenntnisse eingestellt wurde. Später fand die Crew den Mann an Bord.

Der Seenotrettungskreuzer "ANNELIESE KRAMER" hat im Verlauf der Suche einen Rettungskragen des Tankers gefunden. (Archivbild)  © Die Seenotretter – DGzRS

Es gebe keine Hoffnung mehr, den 29 Jahre alten Seemann lebend zu finden, teilte die DGzRS weiter mit. Selbst mit einem Überlebensanzug sei die mögliche Überlebenszeit bei Wassertemperaturen von rund einem Grad deutlich überschritten.

An Bord der "Songa Pearl", die von Antwerpen nach Danzig unterwegs war, wurde der 29-jährige Mann zuletzt einige Stunden zuvor gesehen.

Am späten Abend dann die Erleichterung. Die Crew habe den 29-Jährigen an einer verborgenen Stelle an Bord gefunden, bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber TAG24. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Schiff im Nord-Ostsee-Kanal.

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Die Besatzung übergab den Mann an medizinisches Personal.

Am Sonntag gegen 6 Uhr wurde der Notfall zuerst gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Tanker auf der Unterelbe vor Cuxhaven.

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Seenotretter: Suche nach vermisstem Seemann verlief zunächst erfolglos

Die Seenotretter durchsuchten ein weites Gebiet zwischen Weser- und Elbmündung.  © Sina Schuldt/dpa

Sofort leitete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) über ihre Rettungsleitstelle Bremen eine großangelegte Suchaktion ein, heißt es in einer Mitteilung der DGzRS.

Sechs Rettungseinheiten der Seenotretter, Polizeiboote aus Hamburg und Schleswig-Holstein, ein Lotsenversetzboot, ein Schlepper sowie ein Marinehubschrauber durchkämmten die Gewässer.

Das Suchgebiet erstreckte sich zunächst weit zwischen Weser- und Elbmündung. Während die Rettungskreuzer "ANNELIESE KRAMER" und "GILLIS GULLBRANSSON" die Unterelbe absuchten, durchstreiften weitere Kreuzer Teile der Außenweser und Außenelbe ab.

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Gegen 7 Uhr stießen die Retter auf der Unterelbe auf einen Rettungskragen mit Blinklicht – eindeutig von der "Songa Pearl". Daraufhin konzentrierte sich die Suche auf ein Gebiet vor Groden und Otterndorf. Doch Strömungen haben den Einsatz nordwestlich verlagert.

Die Bedingungen waren alles andere als leicht: Bei östlichen Winden und eiskalten Wassertemperaturen von nur einem Grad Celsius kämpften die Einsatzkräfte gegen Wind und Strömung weiter, um den vermissten Seemann zu finden. Bislang jedoch ohne Erfolg.

Erstmeldung am 25. Januar 2026 um 12.14 Uhr, zuletzt aktualisiert am 28. Januar um 13 Uhr.

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