Sturm peitscht Fischkutter in die Falle: Seenotretter eilen zur Hilfe
Sylt - Dramatische Szenen am Montagmorgen vor der Nordseeinsel Sylt: Der dänische Fischkutter "Katharine HV16" geriet direkt vor dem Hafen von List in Seenot – und das mitten im Schneefall!
Gegen 9 Uhr verlor das rund 24 Meter lange Schiff aus Havneby auf Rømø aus bislang unbekannten Gründen seine Position an der Außenseite der nördlichen Hafenmole.
Der Kapitän und sein Decksmann mussten hilflos zusehen, wie stürmische Böen mit Windstärke sechs den Kutter Richtung Land drückten.
Wie die Seenotretter mitteilten, blieb die "Katharine HV16" daraufhin im Schlick stecken und fuhr sich schließlich fest. Doch die Rettung ließ nicht lange auf sich warten.
Die Crew der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sprang sofort in Aktion. Von der Station List/Sylt aus machten sich die Seenotretter mit dem Boot auf den Weg zur Unglücksstelle.
Trotz Schneefall gelang das Manöver: Die Retter übergaben eine Schleppleine und zogen den deutlich größeren und schwereren Fischkutter wieder frei. Die "Katharine HV16" konnte daraufhin aus eigener Kraft zurück nach Dänemark fahren.
Titelfoto: Die Seenotretter – DGzRS
