Brenzlige Lage: Krabbenkutter steckt auf Nordsee fest

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Cuxhaven - Auf einer Sandbank festgesteckt: Die Seenotretter waren in aller Frühe auf der Nordsee vor Cuxhaven im Einsatz, um drei Fischer aus ihrer gefährlichen Lage zu befreien.

Der Fischkutter "Neptun" war manövrierunfähig.
Der Fischkutter "Neptun" war manövrierunfähig.  © ie Seenotretter – DGzRS

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, alarmierte gegen 6.40 Uhr der Kapitän des Krabbenkutters "Neptun" die Rettungsleitstelle in Bremen.

Nach seinen Vermutungen hatte sich eine Leine im Propeller des Kutters verfangen, wodurch dieser manövrierunfähig war. Die dreiköpfige Crew trieb gut zwei Seemeilen (rund vier Kilometer) nördlich von Cuxhaven auf die Sandbank "Spitzsand" zu.

In Höhe der Tonne 30 waren sie festgekommen und konnten sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Dadurch bestand die Gefahr, dass der Kutter selbst bei Hochwasser möglicherweise nicht mehr allein von der Sandbank kommen würde.

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Der Seenotrettungskreuzer "HANS HACKMACK", welcher zurzeit in Cuxhaven stationiert ist, machte sich auf den Weg zu dem Havaristen.

Erschwerte Wetterbedingungen bei Rettungseinsatz

Die Seenotretter konnten den Krabbenkutter freischleppen. (Symbolbild)
Die Seenotretter konnten den Krabbenkutter freischleppen. (Symbolbild)  © Sina Schuldt/dpa

Vor Ort stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her und das bei nordwestlichem Wind bei der Stärke 6 (49 km/h).

Trotz der erschwerten Bedingungen und starkem Ebbstrom schleppten sie die "Neptun" ins tiefere Wasser frei.

In der Zwischenzeit war auch der Propeller des Kutters nicht mehr länger blockiert und der Krabbenkutter konnte eigenständig in den Hafen von Cuxhaven fahren.

Titelfoto: ie Seenotretter – DGzRS

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