Nun doch! Dänemark will "Timmy" obduzieren

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Von Julia Wäschenbach

Anholt (Dänemark) - Nun doch! Die dänischen Behörden wollen den Kadaver des als "Timmy" bekannten Buckelwals vor der Insel Anholt entfernen und eine Obduktion ermöglichen.

Der Buckelwal-Kadaver vor Anholt soll nun doch untersucht werden.
Der Buckelwal-Kadaver vor Anholt soll nun doch untersucht werden.  © Marcus Golejewski/dpa

Das Tier liege an einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und werde dort Badegäste und Einheimische voraussichtlich stark stören, hieß es von der Umweltbehörde zur Begründung.

Deshalb solle der Wal geborgen werden.

"Derzeit wird an einer Lösung gearbeitet, die es gleichzeitig ermöglicht, eine Obduktion durchzuführen und wertvolle wissenschaftliche Proben für Forschungszwecke zu sichern", so Jane Hansen von der zuständigen Umweltbehörde.

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Die Bergung des Wals, die Obduktion und die Probeentnahme übernehmen den Angaben zufolge entsprechend dänische Forscher und Tierärzte.

"Die dänischen Behörden sind zugleich in engem Austausch mit den deutschen Behörden über die Situation, und es findet eine laufende Abstimmung zwischen dänischen und deutschen Forschungseinrichtungen statt", sagte Hansen.

Mögliche Ansteckungsgefahr: Menschen sollen sich vom Wal fernhalten

Die Umweltbehörde forderte Bürgerinnen und Bürger indes dringend auf, sich dem Wal weiterhin nicht zu nähern, da Ansteckungsgefahr bestehen könne.

Das mehrfach an Ostseeküsten gestrandete, geschwächte Tier war vor mehr als zwei Wochen von einer privaten Initiative zur Nordsee transportiert worden, wurde dann aber tot vor der Insel Anholt angeschwemmt.

Titelfoto: Marcus Golejewski/dpa

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