Baden in zwei Grad kaltem Wasser: Die Eisperlen in ihrem Element

Hasselfelde - Die einen mummeln sich bei den winterlichen Temperaturen dick ein - andere können jetzt erst richtig ihrer Leidenschaft frönen.

Mitglieder der Badegruppe "Eisperlen" gingen am Samstag im Freibad Hasselfelde ins eiskalte Wasser.
Mitglieder der Badegruppe "Eisperlen" gingen am Samstag im Freibad Hasselfelde ins eiskalte Wasser.  © Matthias Bein/dpa

Bei frostigen Temperaturen haben die Hasselfelder Eisperlen am Samstag ihrem Namen alle Ehre gemacht und im Waldseebad gebadet.

Acht Frauen und ein Mann gingen am Samstag gemeinsam zum Adventsbaden ins zwei Grad kühle Nass, wie Eisperle Melanie Martin vom Skiverein Hasselfelde (aus Sachsen-Anhalt) berichtete. Man habe sich erst eine eisfreie Stelle suchen müssen.

Etwa fünf Minuten seien die Eisperlen und ihr männlicher Gast von den Magdeburger Eisröwern im Wasser geblieben. Ringsherum sei alles schneebedeckt gewesen - in Badekleidung seien Eisengel entstanden.

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Nikolausmützen gehörten zu den Accessoires des Adventsbadens, ebenso wie der anschließende Glühwein und die Plätzchen.

Die Eisperlen des Skivereins Hasselfelde treffen sich laut Eisperle Melanie Martin jede Woche zum Baden. Zum Aufwärmen laufe man gemeinsam etwa eineinhalb Kilometer zum Waldseebad und später auch zu Fuß zurück. Es gehe ums Abhärten und fit bleiben.

Wöchentlich treffen sich die Mitglieder zum Baden im Freibad.
Wöchentlich treffen sich die Mitglieder zum Baden im Freibad.  © Matthias Bein/dpa

Die Hasselfelder Eisperlen gibt es den Angaben zufolge seit 2016.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa

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