"Schutz der Ukrainer an erster Stelle": 1. Mai im Zeichen von Frieden und Solidarität

Magdeburg/Zeitz - Der 1. Mai als Tag der Arbeit hat für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) im Zeichen des Friedens und der Solidarität gestanden.

Am Sonntag fanden überall 1.Mai-Veranstaltungen und -Kundgebungen statt.
Am Sonntag fanden überall 1.Mai-Veranstaltungen und -Kundgebungen statt.  © Jan Woitas/dpa

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Sachsen-Anhalt verurteilten den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und setzten ein Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt, wie der DGB am Sonntag mitteilte.

DGB-Landesleiterin Susanne Wiedemeyer erklärte: "Dieser Krieg stellt einen beispiellosen Angriff auf die europäische Friedensordnung dar und muss sofort beendet werden".

Sie ergänzte: "Der Schutz der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer steht an erster Stelle, aber auch ihre Integration in den Arbeitsmarkt muss rasch organisiert werden - ohne dass sie als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden."

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Wiedemeyer verteidigte die Einführung des Mindestlohns und seine Erhöhung auf zwölf Euro. Das verhindere "die schlimmsten Auswüchse von Lohndumping".

"Für viele Menschen in Sachsen-Anhalt war der Mindestlohn die höchste Lohnerhöhung seit langem."

20 1.-Mai-Veranstaltungen in ganz Sachsen-Anhalt

Die aktuellen Preissteigerungen müssten in die tariflichen Lohnsteigerungen einfließen. Der DGB fordere daher einen Inflationsausgleich und eine Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an den Gewinnen.

In Zeitz hatte der DGB zur zentralen 1. Mai-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt eingeladen. Insgesamt waren 20 Veranstaltungen in 16 Orten im Land geplant.

In den beiden vergangenen Jahren konnten die Kundgebungen und Demonstrationen coronabedingt gar nicht oder nur eingeschränkt stattfinden.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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