Tierschutzpreis 2022: Diese Frau versteht ihre Hennen

Bad Schmiedeberg - Der Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) ist mit dem Tierschutzpreis 2022 des Landes Sachsen-Anhalt für die artgerechte Haltung von Nutztieren ausgezeichnet worden.

Ines Leonhardi und Daniel Kirsch vom Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) mit ihrer Auszeichnung.
Ines Leonhardi und Daniel Kirsch vom Kirschhof Ines Leonhardi in Bad Schmiedeberg (Landkreis Wittenberg) mit ihrer Auszeichnung.  © Matthias Bein/dpa

Damit wurde die Biohaltung von Legehennen des Betriebes gewürdigt, wie das Agrarministerium am Dienstag mitteilte. Der erste Preis sei mit 1500 Euro dotiert.

Die Landwirtin Leonhardi, die auf einer Fläche von 16 Hektar zwei Ställe für je 300 Legehennen bewirtschafte, zeichne sich durch eine sehr hohe Empathie für ihre Tiere aus, hieß es zur Begründung.

Platz zwei (1300 Euro) ging an den Brockenbauer Uwe Thielecke aus Tanne (Landkreis Harz) und dessen biozertifizierte Mutterkuhhaltung.

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Auf einem gemeinsamen dritten Rang (je 500 Euro) landeten die Haldensleber Wiesenei Produktions GmbH & Co. KG aus Neuenhofe (Landkreis Börde) für die Freiland-Legehennenhaltung und der Landhof Christoph Kurt Klamroth aus Thale (Landkreis Harz) für seinen Milchviehbetrieb. Die prämierten Betriebe zeigten in vorbildlicher Weise, wie moderne, artgerechte Tierhaltung funktionieren könne, sagte Landwirtschaftsminister Sven Schulze (43, CDU) laut Mitteilung.

Der Tierschutzpreis des Landes wird den Angaben zufolge alle zwei Jahre vergeben. In diesem Jahr lag der Fokus auf der art- und verhaltensgerechten Nutztierhaltung. Teilnehmen an dem Wettbewerb konnten Betriebe, die Rinder, Schweine oder Geflügel halten.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa

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