Drama im Ministerium: Cybercrime-Chef (†58) bricht tot zusammen

Dresden - Trauer in Sachsens Sicherheitsapparat! Bereits am Mittwoch war der Leitende Kriminaldirektor Thomas Uslaub (†58) zusammengebrochen und verstorben. Zuletzt war er im Landeskriminalamt Abteilungsleiter für Cybercrime und Ermittlungsunterstützung.

Thomas Uslaub (†58, r.) im Jahr 2010 beim Treffen mit einer Seniorin. (Archivfoto)
Thomas Uslaub (†58, r.) im Jahr 2010 beim Treffen mit einer Seniorin. (Archivfoto)  © Thomas Türpe

Fassungslosigkeit bei der Polizei: "Erst vor zwei Wochen haben wir den verstorbenen Polizeibediensteten im Rahmen eines Gottesdienstes gedacht", sagt Landespolizeipräsident Jörg Kubiessa (58).

"Nun müssen wir erneut einen schmerzlichen Verlust zur Kenntnis nehmen. Die sächsische Polizei ist sehr betroffen vom plötzlichen Tod unseres Kollegen Thomas Uslaub. Mit ihm verlieren wir nicht nur eine geachtete Fach- und Führungskraft sondern vor allem einen geschätzten Menschen. Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme sind bei seiner Familie."

Uslaub war bereits am Mittwoch plötzlich zusammengebrochen und sofort verstorben. Er war lange Sprecher des Innenministeriums, leitete später und schon seit einigen Jahren die Abteilung 3 im Landeskriminalamt.

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Zu dieser gehört neben dem "Cybercrime Comeptence Center Sachsen" (SN4C), auch das Dezernat Buchprüfung, der Bereich Fahndung, die Aktenverwaltung und verdeckte Ermittlungen.

Außerdem war Uslaub Stadtrat für die CDU in Kamenz.

Titelfoto: Thomas Türpe

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