Nach Insolvenz von sächsischem Textilunternehmen: Mehrere Investoren haben Interesse

Aue-Bad Schlema - Nach der Insolvenz des Textilunternehmens Curt Bauer in Aue-Bad Schlema haben mehrere Investoren Interesse an einem Einstieg. Dies könne noch im Sommer erfolgen, erklärte Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch.

Die Curt Bauer GmbH in Aue meldete im April 2024 Insolvenz an. Doch nun gibt es Hoffnung für die rund 100 Mitarbeitenden.
Die Curt Bauer GmbH in Aue meldete im April 2024 Insolvenz an. Doch nun gibt es Hoffnung für die rund 100 Mitarbeitenden.  © Hendrik Schmidt/dpa

Der Betrieb laufe derweil in vollem Umfang weiter. Auch seien zahlreiche neue Bestellungen eingegangen. Löhne und Gehälter würden seit dem 1. Juli wieder aus dem laufenden Geschäftsbetrieb erwirtschaftet.

Daran zeige sich, dass die Sanierung auf einem guten Weg und das Unternehmen gut aufgestellt sei, betonte Bauch.

Curt Bauer stellt Tisch- und Bettwäsche, Bekleidungsdamast und technische Textilien her. Im April hatte das Unternehmen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.

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Ursache für die finanzielle Schieflage seien Folgen der Corona-Pandemie und Preissteigerungen durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, erklärte Bauch.

Mit dem Einstieg eines Investors sei auch ein Konzept zur langfristigen Neuausrichtung des Unternehmens verbunden. "Unser Ziel ist nach wie vor klar: Wir tun alles dafür, das Unternehmen und die Arbeitsplätze der rund 100 Mitarbeitenden zu erhalten", betonte Bauch.

"Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass eine Sanierung von Curt Bauer gelingen kann."

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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