Darum musste die Citybahn-Strecke nach Aue stundenlang gesperrt

Aue - Nach einem tragischen Unfall im Erzgebirge musste am Mittwoch die Citybahn-Strecke zwischen Aue und Chemnitz gesperrt werden.

Großeinsatz an einem Bahndamm über der B169 bei Aue.
Großeinsatz an einem Bahndamm über der B169 bei Aue.  © Niko Mutschmann

Der Zug fuhr gegen 13.45 Uhr aus Aue kommend in Richtung Chemnitz, als er etwa einen halben Kilometer nach dem Haltepunkt vom Erzgebirgsstadion einen Mann erfasste.

Er verstarb noch am Unfallort.

Die Polizei geht aktuell von einem Suizid aus.

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Die Strecke musste für fast vier Stunden gesperrt werden. Es wurde ein Busnotverkehr eingerichtet.

Laut Einsatzleiter der Feuerwehr Lößnitz konnte die Bahnstrecke gegen 17.30 Uhr wieder freigegeben werden.

Nach Angaben zum Unfall machte die Polizei auf TAG24-Nachfrage nicht.

Normalerweise berichtet TAG24 nicht über mögliche Suizide. Da sich der Vorfall aber im öffentlichen Raum abgespielt hat, hat sich die Redaktion entschieden, es doch zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Niko Mutschmann

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