Streit eskaliert: Betrunkene junge Männer attackieren Polizisten!

Freiberg - Am frühen Freitagmorgen lief ein Streit in Freiberg völlig aus dem Ruder: Am Ende landeten zwei Verletzte im Krankenhaus, zwei Schläger auf dem Polizeirevier (alles Deutsche) und zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen.

Zwei Polizisten sind in Freiberg bei einem Einsatz leicht verletzt worden. (Symbolbild)
Zwei Polizisten sind in Freiberg bei einem Einsatz leicht verletzt worden. (Symbolbild)  © Tino Plunert/dpa

Es begann mit einem Notruf. Die Beamten fanden am Untermarkt zwei Männer (37 und 39 Jahre alt) mit Gesichtsverletzungen. Sie gaben an, dass zwei jüngere Männer sie geschlagen und getreten hätten.

Noch während die Polizei mit den Verletzten sprach, kamen zwei weitere Männer (18 und 19 Jahre alt) dazu, die von den Geschädigten als Täter erkannt wurden.

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Im selben Moment versuchten die beiden Jüngeren, die älteren Männer erneut anzugreifen. Die Beamten gingen dazwischen und rangen die Angreifer zu Boden.

Der 19-Jährige trat einen Beamten (26) und biss einem weiteren Polizisten (24) in den Finger. Auch der 18-Jährige wehrte sich mit Tritten und Schlägen gegen die Polizei und spuckte einen der Ordnungshüter an.

Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls

Als die Polizisten die beiden Heißsporne zum Revier bringen wollten, spitzte sich die Lage erneut zu. Die jungen Männer schlugen und traten um sich, sie mussten mit einfacher körperlicher Gewalt beruhigt werden.

Der 19-Jährige blieb besonders aggressiv und musste von den Polizisten fixiert werden. Zudem hagelte es im Streifenwagen Beleidigungen gegen die Polizei. Beim 18-Jährigen fanden die Beamten Drogen. Die beiden Männer waren schwer betrunken - Tests ergaben 1,9 und 1,72 Promille.

Für ihre Ermittlungen sucht die Polizei weitere Zeugen des Vorfalls auf dem Freiberger Untermarkt. Vor allem ein etwa 55 Jahre alter Mann mit heller Hose, hellblauer Jacke und Mütze könnte den Vorfall beobachtet haben. Er und andere Zeugen sollen sich bitte unter der Telefonnummer 03731/150 melden.

Titelfoto: Tino Plunert/dpa

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