Millionen vom Freistaat: Weitere Corona-Hilfen für die sächsische Kultur

Dresden - Stetige Kosten bei wegbrechenden Einnahmen - vielen Kulturinstitutionen ging die Pandemie samt ihrer Lockdowns an die Existenz, die oftmals nur dank öffentlicher Zuschüsse aufrechterhalten werden konnte und kann. Nun pumpt der Freistaat Sachsen abermals Geld in die Kulturwirtschaft.

Sachsens Kunstministerin Barbara Klepsch (56, CDU) will sächsischen Kultur-Einrichtungen unter die Arme greifen.
Sachsens Kunstministerin Barbara Klepsch (56, CDU) will sächsischen Kultur-Einrichtungen unter die Arme greifen.  © DPA

Mit 35,6 Millionen Euro aus dem Sächsischen Corona-Bewältigungsfonds soll die "Kultur- und Tourismuslandschaft erhalten und unterstützt werden". Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages bewilligten das Unterstützungsprogramm am Mittwoch.

Demnach fließen 30 Millionen Euro in Kulturinstitutionen und -projekte sowie 5,6 Millionen in die Förderrichtlinie "Neustart Tourismus".

Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU) erklärte: "Damit soll die kulturelle und touristische Infrastruktur gesichert werden. Gleichzeitig wollen wir den Einrichtungen nach den langen Zwangspausen beim Neubeginn helfen".

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Im Bereich Kultur sind vier Programme als Adressaten für die Millionen ausgewiesen.

Dabei handelt es sich um die Förderrichtlinie "KulturErhalt", das Programm "Kulturland 2022. Sachsen als Bühne.", die Förderrichtlinie "Corona-Härtefälle Kultur" sowie die Projektförderung durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Titelfoto: DPA

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