Nach 135 Einsätzen: Corona-Heli abgezogen - Ärztechef will an Maskenpflicht festhalten

Dresden - Die in Sachsen stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden 2022 insgesamt 3141-mal alarmiert (plus 3 Prozent gegenüber Vorjahr). Der in Dresden stationierte Hubschrauber leistete 1346 Einsätze. Die in Bautzen stationierten DRF-Piloten absolvierten 1660 Einsätze.

135-mal hob der Corona-Heli ab, um Menschenleben zu retten.
135-mal hob der Corona-Heli ab, um Menschenleben zu retten.  © LausitzNews.de/Philipp Mann

In der Spreestadt stand ein zusätzlicher Rettungshubschrauber bereit, um Kapazitäten für die Verlegungen von Covid-19-Patienten zu schaffen.

Er hob insgesamt 135-mal ab, um Menschenleben zu retten.

Ende Februar wurde der Helikopter "Christoph 114" aber wieder abgezogen.

Der Präsident der sächsischen Landesärztekammer hält den Ausstieg von der Maskenpflicht für verfrüht

Der Präsident der sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck (56), will an der Maskenpflicht festhalten.
Der Präsident der sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck (56), will an der Maskenpflicht festhalten.  © Holm Helis

Die Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen hat heute keine pandemischen Züge mehr. "Wir sind in der Endemie angekommen", sagt Sozialministerin Petra Köpping (64, SPD).

Der Präsident der sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck (56), hält einen sofortigen Wegfall der Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen dennoch für verfrüht.

Seiner Meinung nach sollten Masken dort zumindest bis zum Auslaufen des jetzigen Infektionsschutzgesetzes am 7. April getragen werden.

Titelfoto: Montage: LausitzNews.de/Philipp Mann, Holm Helis

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