Neue Ausstellung in Zwickau: Max Pechstein als Fotograf - Das muss man gehört haben!

Zwickau - Hier können Besucher mit allen Sinnen in die Welt der Fotografie eintauchen: Die Zwickauer Kunstsammlungen eröffnen am Samstag die Ausstellung "Seegewohnheiten. Max Pechstein: Fotografie", die man nicht nur sehen und fühlen, sondern auch hören kann.

Kuratorin Annika Weise (36) zeigt in der neuen Ausstellung Fotografien und Ölgemälde von Max Pechstein.
Kuratorin Annika Weise (36) zeigt in der neuen Ausstellung Fotografien und Ölgemälde von Max Pechstein.  © Uwe Meinhold

Eine Klanginstallation mit Audio-Ecke sorgt für Gänsehaut-Momente und gibt spannende Einblicke in Pechsteins Leben.

"Wir wollen mit der Ausstellung über Max Pechsteins Fotografien einen neuen, leichten Zugang zu seiner Kunst ermöglichen", sagt Kuratorin Annika Weise (36), die einen Großteil der Werke erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Mehr als 70 seiner über 300 Fotos sind zu sehen, auch mehrere Ölgemälde und ein originales Fotoalbum sollen seine Arbeitsweise zeigen.

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"Die Fotografien stellen Land und Leute in ihrem alltäglichen Leben auf dem Wasser, dem Feld, beim Fischfang oder der Ernte dar", betont Weise. Sie ist fasziniert von der Kunst Pechsteins, der in den 1920er-Jahren mit einer "6x9 Klappkamera" das Leben der Fischer auf dem Wasser dokumentierte und anschließend daraus Fotocollagen erstellte.

Typisch für seine Kunst sind die Motive der Fischer zu Land und zu Wasser.
Typisch für seine Kunst sind die Motive der Fischer zu Land und zu Wasser.  © Uwe Meinhold
Museumspädagogin Fabia Günther-Sperber (45) taucht in der "Audio-Ecke" in Pechsteins Vergangenheit ein.
Museumspädagogin Fabia Günther-Sperber (45) taucht in der "Audio-Ecke" in Pechsteins Vergangenheit ein.  © Uwe Meinhold

Daran anknüpfend wurden die Werke Pechsteins für ein audiovisuelles Erlebnis mit einer Klanginstallation verbunden, wie Museumspädagogin Fabia Günther-Sperber (45) erklärt: "Sie soll den Besucher direkt an den See mitnehmen."

Titelfoto: Uwe Meinhold

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