Pendix-Mehrheit: Chinesen kaufen sich in Sachsen ein

Zwickau - Die Chinesen wollen nicht nur am Hamburger Hafen zuschlagen, auch Sachsen gerät zunehmend ins Visier!

E-Mobilitäts-Innovation aus Zwickau: Christian Groth (34) und Carolin Hübner (40) zeigten bei der Zwickauer Firma Pendix ein nachgerüstetes Fahrrad.
E-Mobilitäts-Innovation aus Zwickau: Christian Groth (34) und Carolin Hübner (40) zeigten bei der Zwickauer Firma Pendix ein nachgerüstetes Fahrrad.  © Klaus Jedlicka

Der Konzern Johnson Electric aus Hongkong hat nun 80 Prozent an der Zwickauer Firma Pendix erworben. Pendix produziert seit 2013 Nachrüstantriebe und macht aus jedem Fahrrad ein E-Bike.

Anfang des Jahres hatten die Zwickauer VSC Bike aus Sachsen-Anhalt geschluckt. So wurde Pendix selbst zum interessanten Übernahmekandidaten.

Die Chinesen kauften nun die Mehrheitsanteile der bisherigen fünf Finanzinvestoren.

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Der Käufer möchte über Zwickau den Zugang zum E-Bike-Markt finden. Gemeinsam werden Pendix und Johnson Electric einen integrierten Mittelmotor für Fahrradhersteller entwickeln, der 2025 auf den Markt kommen soll.

Auch der Lastenfahrradbereich unter der Marke VSC.BIKE soll weiter ausgebaut werden.

Pendix hat derzeit 50 Mitarbeiter in Deutschland, die Aktiengesellschaft Johnson Electric 35.000 in 22 Ländern.

Titelfoto: Klaus Jedlicka

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