Frau meldet Freund als vermisst: Großangelegte Suche nimmt überraschenden Ausgang

Lauscha - Eine großangelegte Suche von Polizei, Feuerwehr, Bergwacht und dem Technischen Hilfswerk (THW) hat am Samstag im Landkreis Sonneberg eine überraschende Wendung genommen.

Die großangelegte Suche nach einem 39-Jährigen nahm ein Ende, was wohl niemand vermutet hätte. (Symbolfoto)
Die großangelegte Suche nach einem 39-Jährigen nahm ein Ende, was wohl niemand vermutet hätte. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Eine Frau hatte am frühen Samstagmorgen bei der Sonneberger Polizei angerufen, weil sie sich Sorgen um ihren Lebensgefährten machte. Der 39-Jährige hatte kurz zuvor das Haus verlassen und war mit seinem Auto in eine unbekannte Richtung gefahren.

Die Beamten leiteten nach dem Anruf der Partnerin sofort die Suche nach dem Mann ein, da eine Gefahr für Leib und Leben nicht ausgeschlossen war, berichtet die Polizei.

Allerdings blieben die ersten Suchmaßnahmen erfolglos - auch, weil der Vermisste, der zwischenzeitlich SMS-Kontakt zu seiner Lebensgefährtin aufnahm, keinerlei Angaben zu seinem Aufenthaltsort machte.

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Als der Kontakt dann abrupt endete, wurde die Suche intensiviert. Rund 50 Einsatzkräfte bestehend aus Feuerwehr, Bergwacht und dem Technischen Hilfswerk halfen der Polizei. Sogar Drohnen und ein Polizeihubschrauber wurden eingesetzt.

Gegen Samstagmittag kam es dann zu einem ersten Ermittlungserfolg. Das Fahrzeug des Vermissten wurde am Erlebnisbad Lauscha gefunden. Laut Polizei war das Auto jedoch verschlossen. Darüber hinaus fehlte von dem 39-Jährigen weiterhin jede Spur.

Große Überraschung nach erstem Ermittlungserfolg

Als die Lebensgefährtin anschließend über den Stand der Dinge informiert werden sollte, kam es zu einer großen Überraschung.

Wie sich herausstellte, war der Gesuchte bereits seit 7.30 Uhr zu Hause und hatte sich dort schlafen gelegt. Die Beamten überprüften die Aussage und stellten tatsächlich fest, dass der Mann in seinen eigenen vier Wänden verweilte.

"Wäre diese Information den Einsatzkräften früher mitgeteilt worden, hätte man sich viele Stunden intensiver Suche sparen können", konstatierte die Polizei in einer Mitteilung.

In der Summe überwog jedoch die Freude über das wohlbehaltene Auffinden des Vermissten.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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